Brenntage am 19. und 20. April

Die Stadt Seesen hat jetzt die Allgemeinverfügung für die anstehenden Brenntage veröffentlicht. Am Freitag, 19. April, und Sonnabend, 20. April, dürfen pflanzliche Abfälle jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr verbrannt werden. Es dürfen ausschließlich trockene und ausreichend abgelagerte pflanzliche Überreste bei regen- und schneefreien Witterungsverhältnisse niedergebrannt werden. Zu dem ständig unter Kontrolle zu haltenden Feuer muss jederzeit ausreichend Abstand gehalten werden. Das Wohl der Allgemeinheit, der Nachbarschaft und der Verkehrssicherheit müssen stets gewährleistet werden, heißt es in der von Bürgermeister Erik Homann unterzeichneten Verfügung.
Insbesondere sind Gefährdungen und Belästigungen durch Rauch und Funkenflug zu vermeiden. Zur Feuerbekämpfung muss geeignetes Gerät zur Verfügung stehen, so dass das Feuer bei Gefahr unverzüglich gelöscht werden kann. Die Feuerstelle darf nicht verlassen werden, bevor die Glut erloschen ist. Zum Anzünden oder zur Unterstützung des Feuers dürfen keine nichtpflanzlichen Stoffe, insbesondere Abfälle, Mineralöle oder Mineralprodukte verwendet werden. Feuerstellen auf bewachsenem Boden sind mit einem nicht brennbaren Schutzring zu umgeben, der frei von brennbaren Materialien ist.
Das Niederbrennen ist bei lang anhaltender trockener Witterung, bei starkem Wind, auf moorigem Untergrund und in Schutzzonen I von Wasserschutzgebieten verboten. Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich und fahrlässig die oben benannten Kriterien nicht einhält. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Die Brenntage finden im ländlich strukturierten Bereich der Stadt Seesen eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.
Das öffentliche Interesse an der Durchführung der Brenntage ist daher deutlich höher zu bewerten, als das Interesse eines Einzelnen an der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs, heißt es in der Allgemeinverfügung.