Bürgermeisterkandidatin Hanna Kopischke (SPD) mit der Ratsfraktion bei Impress

Die SPD-Ratsfraktion beim Impress-Besuch.

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Seesen tagt beim Verpackungsunternehmen

Seesen (bo). Anlässlich des Besuches der SPD-Ratsfraktion bei der Firma Impress nutzte die SPD-Bürgermeisterkandidatin Hanna Kopischke die Gelegenheit, sich über die Geschäftstätigkeit des Seesener Unternehmens zu informieren. Kopischke betonte im Vorfeld, dass sie ihre Aufmerksamkeit im Bürgermeisteramt den Seesener Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben widmen wolle.
Die Begrüßung bei der Firma Impress erfolgte durch den Werksleiter Ulrich Hartmann und den Produktionsleiter Thomas Faulhaber. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Seesen habe sich bewusst um einen Gesprächstermin mit der Geschäftsleitung bemüht, um den Kontakt zu einem der größten Arbeitgeber der Stadt Seesen weiterhin zu pflegen, betonte Fraktionsvorsitzender Dietrich Krause. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, der Geschäftsleitung zum erst kürzlich errungenen Deutschen Verpackungspreis zu gratulieren.
Werksleiter Ulrich Hartmann erläuterte in einem kurzen Statement die Zielvorstellungen des Seesener Verpackungsspezialisten. Zukunftentscheidend sei es, die betrieblichen Innovationen in jeglicher Hinsicht weiter auszubauen. Das neuartige und ausgezeichnete Verschlusssystem „Klick-Safe“ könne zu Recht als Positivbeispiel genannt werden. Neue Produktentwicklungen und die gewohnte beziehungsweise fortentwickelte Qualität seien die Garanten für die Sicherung der Arbeitsplätze im Werk Seesen. Aber auch den Service für die Kunden bezeichnete Ulrich Hartmann als wichtige Voraussetzung für den Erfolg am Markt. Um dies sicherzustellen, müsse eine kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter erfolgen. Dies sei genauso wichtig für die Sicherheit der momentan bestehenden 129 Arbeitsplätze. Darüber hinaus blicke man durchaus hoffnungsvoll in die Zukunft.
Produktionsleiter Thomas Faulhaber stellte anhand des Besucherleitfadens die Sicherheitsvorgaben des Unternehmens vor. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft habe man Merkmale für die Sicherheit am Arbeitsplatz erarbeitet. Diese hätten große Beachtung und Nachahmer in vergleichbaren Produktionsstätten gefunden. Daneben liege der Geschäftsleitung besonders die Gesundheit der Mitarbeiter am Herzen. Deshalb wurden in Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse Vorgaben erarbeitet, die den Beschäftigten helfen sollen, ihren Beruf lange ohne gesundheitliche Einschränkungen auszuüben.
Der Produktionsleiter verwies auf die Zertifizierungen des Impress-Werkes in Seesen, die durch eine tolle Teamarbeit der Mitarbeiter erreicht worden sei. Als besonders wichtig bezeichnete er die hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter hinsichtlich des Qualitätsbewusstseins bei der Arbeitsausführung und gegenüber dem zu verarbeitenden Material.
Werks- und Produktionsleiter wiesen auf die bestehenden sehr langen Beschäftigungszeiten vieler Mitarbeiter hin und führten dies auf das gute Betriebsklima zurück. Durch das Angebot qualifizierter Ausbildungsplätze im Werk Seesen eröffne man im Übrigen Chancen für junge Menschen und sorge für ein stetiges Hineinwachsen in die erforderlichen Fertigkeiten sowie kontinuierlich für eine Verjüngung der Belegschaft.
Bei der sich anschließenden Werksführung bekamen die Mitglieder der SPD-Fraktion und Bügermeisterkandidatin Hanna Kopischke einen Eindruck von den Produktionsabläufen. Produktionsleiter Faulhaber hob die hohe Flexibilität im Werk Seesen hervor, mit der man sich sehr schnell auf die Erfordernisse am Markt einstellen könne.