Bürokratie hemmt Hochwasserschutz

Rudolf Götz

Rudolf Götz (CDU): „Menschen in den betroffenen Bereichen können nicht mehr warten!“

Zur Regulierung der Hochwasserschäden in Rhüden und Bornhausen wurden durch den Arbeitskreis zum Hochwasser der CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt verschiedene Ortsbegehungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass sehr dringend und sehr schnell an verschiedenen Stellen gehandelt werden muss. Dazu gehört auch die Beseitigung von abflusshemmenden Sträuchern und Bäumen im Verlauf der Nette, Schildau und weiteren Zuläufen.
Arbeitskreisvorsitzender und Ratsherr Ernst Pahl aus Rhüden hatte versucht, über die Stadt Seesen beim zuständigen Landkreis Goslar die Beseitigung eines alten Bahndammes mit dem entsprechenden Strauch- und Baumbewuchs zu erreichen. Dies wäre nach Ansicht der Gruppe eine schnell durchzuführende Maßnahme gewesen, da der Grundstückseigentümer dazu bereit sei, diese abflusshemmenden Hindernisse zu beseitigen.
„Diesem relativ einfachen und überschaubaren Regulierungswunsch konnte seitens des Fachbereichs Bauen und Umwelt nicht stattgegeben werden. Es wurde darauf hingewiesen, dass es sich hier um ein FFH- und Landschaftsschutzgebiet handele. Dies bedeut, dass ein Fällverbot besteht und dieses nur aufgehoben werden kann, wenn eine naturschutzrechtliche Befreiung vorliegt. Auch wurden Zweifel geäußert, ob eine Notwendigkeit für eine derartige Maßnahme besteht“, erklärt der Kreistagsabgeordnete Rudolf Götz (CDU).

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