Burgweihnacht in Seesen ist eröffnet

Von Ulrich Kiehne, Seesen

Pünktlich um drei Uhr eröffnete Bürgermeiser Erik Homann den diesjährigen Weihnachtsmarkt, der ja eigentlich gar nicht so heißt. Es ist die Burgweihnacht, die in diesem Jahr nach Seesen lockt. Homann freute sich in seiner Eröffnungsrede über „Kerzenschein, Glanz und den Duft von Glühwein und Lebkuchen“. Doch natürlich nicht nur darüber.
„Das Ergebnis von unzähligen Stunden Arbeit“, lobte Homann das Engagement des Stadtmarketings Seesen. Er erinnerte auch an die früheren Weihnachtsmärkte, die auf dem Jacobsonplatz stattfanden. Auch dort seien bereits tolle Ideen in die Tat umgesetzt worden, dennoch hätten die Veranstalter festgestellt, dass die Besucher nicht so zahlreich gewesen seien. Nun habe man das Programm auf vier Tage komprimiert und zudem mit der Sehusa-Burg im Rücken eine noch schönere Kulisse gefunden. Einen Dank schickte er an all diejenigen, die sich mit Engament eingebracht hatten. Dies waren einige Seesener Unternehmen, die beispielsweise für die Elektrik, dieSäuberung der Hütten oder das Herstellen der Tombola-Lose gesorgt hatten, und das waren natürlich die „Mannen“ des Seesener Bauhofes, die – vielen ist das eher nicht geläufig – dafür sorgen, dass die Hütten an Ort und Stelle kommen.
Nach der Eröffnung hatten dann diverse Kindergruppen ihren ersten Auftritt auf der Bühne. Die Kinder der Kreismusikschule eröffneten mit Flötenklängen; weiter ging es mit niedlichen Auftritten der Kindergartenkinder aus der St.-Annen-Straße und den Tanzmäusen des TC Blau-Gold. Kar, auch der Weihnachsmann zeigte sich zur Eröffnung und mahnte die Kinder, doch bis zu Heiligabend auch schön brav zu bleiben.
Auf dem Weihnachtsmarkt tummelten sich mit Einbruch der Dunkelheit bereits einige Besucher, genossen Glühwein und probierten allerlei Kulinarisches. Auch getränketechnisch ist Glühwein oder Kinderpunsch längst nicht alles. Neben Essen und Trinken locken auch die Vereine und Verbände, die sich bei der Burgweihnacht in Seesen präsentieren. Besonders toll: der kleine Streichelzoo mit Esel, Schafen oder Ziegen.
Wenn jetzt noch das Wetter halbwegs mitspielt, dürften – so sind sich die Organisatoren einig – die Besucher den Weg zur Burgweihnacht finden.