Bushaltestelle an der Bismarckstraße ist vom Tisch

Wo aktuell noch die Baucontainer am Jacobson-Haus stehen, sollte die Haltestelle entstehen. Die zuständige Straßenbehörde erteilte den Plänen eine Absage.

Bürgermeister Erik Homann gab beim Stammtisch des Seniorenbeirats Einblick in die neuen Überlegungen

In der Innenstadt einkaufen gehen, ohne weite Wege zurücklegen zu müssen. Gefahrlos soll das möglich sein. All diese Überlegungen spielen bei der Errichtung einer neuen Bushaltestelle in der Seesener Innenstadt eine Rolle. Während das klar ist, sieht es bei der Standortfrage ganz anders aus. Die Pläne solch eine Haltestelle in der Bismarckstraße auf Höhe des Jacobson-Hauses in Fahrtrichtung Herrhausen zu bauen, sind nun vom Tisch. Darüber informierte Bürgermeister Erik Homann jetzt beim Stammtisch des Seniorenbeirates.
Geplant war für gut 60.000 Euro eine Haltebucht am Gebäude, also zwischen beiden Ampeln, zu errichten. Die hohen Kosten wären unter anderem dadurch entstanden, dass der Radweg verlegt hätte werden müssen. Zu gefährlich, eine zu kurze Strecke und zwischen zwei Ampel nicht realisierbar, diese Antwort erhielt die Stadt Seesen von der Goslarer Niederlassung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, äußerte sich Homann. Da es sich bei der Bismarckstraße um die B 242 und damit um eine Bundesstraße handelt, ist die Behörde hier zuständig.
Obendrein beschloss der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am 6. Dezember 2016, den Vorschlag „Verlegung der Bushaltestellen in die obere Jacobsonstraße“, nicht weiter zu verfolgen und den Beschlussvorschlag ersatzlos zu streichen. „Die Wege über die Ampelkreuzung der vielbefahrenen Bismarckstraße sind zu beschwerlich“, wird in diesem Zusammenhang immer wieder ins Feld geführt.

Die ganzen Diskussionen um eine neue Bushaltestelle, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 26. Oktober 2017.