CDU-Bürgermeisterkandidat besucht Firma Blyss

CDU-Bürgermeisterkandidat Erik Homann und MdL Rudolf Götz während ihres Unternehmensbesuches bei der Firma Blyss Transporttechnik in Seesen. (Foto: bo)

Gemeinsam mit Christian Raczek und MdL Rudolf Götz ein prosperierendes Seesener Unternehmen besucht

Seesen (bo). Durch die erhebliche Gewerbeflächenausweitung ist die Firma Blyss jetzt noch besser aufgestellt. Davon konnten sich akutell auch CDU-Bürgermeisterkandidat Erik Homann, die Stadtverbandsvorsitzende Christiane Raczek und MdL Rudolf Götz überzeugen. Die Seesener Christdemokraten wurden von Andreas Blyss auf dessen Betriebsgelände empfangen. Der Betrieb besteht seit nunmehr 15 Jahren. Gründer und Inhaber Andreas Blyss stammt aus Oberschlesien und kam durch seinen Bruder nach Seesen. Durch den Zufall – der Firmengründer kaufte sich einen Anhänger – wurde dann auch die Geschäftsidee verwirklicht: Anhänger, produziert in Polen, in Deutschland auf den Markt zu bringen.
Nach Anfängen in Hodagswinkel wurden die Betriebsflächen zu klein. Seit fünf Jahren werden die Anhänger daher an der Sonnenbergstraße montiert und vertrieben. Durch die Stellplatzerweiterung ist es möglich, 500 Anhänger den Kunden zu offerieren.
Landtagsabgeordneter Rudolf Götz war von der „Erfolgsstory“ durchaus angetan. Durch seine Tätigkeit als Beauftragter für die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler habe er selbst sehr gute Kontakte nach Oppeln in Oberschlesien. Dort beteiligt sich Niedersachsen bei der Förderung der Zweisprachigkeit. Ziel sei es, durch die Bilingualität in polnisch und deutsch, die deutsche Minderheit zu unterstützen. Die Oberschlesier profitieren kulturell und wirtschaftlich von der sehr häufig vorhandenen doppelten Staatsangehörigkeit. Sie seien ein wichtiger Bestandteil für die Freundschaft der Deutschen und Polen.
Für Firmeninhaber Andreas Blyss war neben der Ge­schäfts­idee der Zugang zu den Geschäftsfreunden in Polen und der gute Standort Seesen Voraussetzung seines Erfolges in seiner Heimat in Oberschlesien und Seesen. Als Standortvorteil erweise sich zudem die Lage direkt an der A 7 und im Zentrum der wichtigsten Ost/West- und Nord/Süd-Achsen.
Neben zwei neuen Standorten in Deutschland, soll auch das Geschäft mit Elektromobilen ausgeweitet werden. Die Firma Blyss vertreibt Elektrofahrzeuge für den gewerblichen Gebrauch. Neben Personen können Kleingüter umweltschonend transportiert werden. Parkanlagen, Innenstädte und Freizeitgelände bieten sich dafür an. Mittlerweile sind in Seesen 22 Personen beschäftigt. Sie verkaufen, montieren und bauen die Anhänger kundengerecht um.
Erik Homann, Christiane Raczek und Rudolf Götz waren nach ihrem Besuch begeistert. Hier habe, nicht zuletzt auch durch die Hilfe der Stadt, ein Unternehmen mit Zukunft seinen Platz gefunden. Andreas Blyss und Rudolf Götz, durch ihre Kontakte nach Polen und Oberschlesien, haben verabredet, die besonderen Beziehungen auch für andere Bereiche der Wirtschaft in der hiesigen Region zu nutzen.
Nach der Kommunalwahl 2011 wolle man darangehen, die Beziehungen nach Polen und Osteuropa noch stärker zu nutzen.