CDU hat Mehrheit knapp gehalten

Für die SPD stimmten gestern in Seesen 9.116 Wähler, für die CDU 9537, fürdie Grünen 1234, für die FDP 993 und für die Linken 1006. Die Briefwahl fehlt in dieser Darstellung indes noch (22 von 23 Wahlbezirken (Stand: 23.14 Uhr Sonntagsabend).

Stadtratswahl in Seesen: Lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU

Die Kommunalwahl 2016 ist gelaufen.

Aber entschieden war lange Zeit nichts. Bis fast 23 Uhr dauerte es, bis alle Wahllokale ausgezählt waren. Bei der Stadtratswahl gab es dabei lange Zeit ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden etablierten Parteien. Das erste Ergebnis kam aus dem Stadtteil Kirchberg. Hier lag die SPD vorn. Die zweite Meldung kam aus Bilderlahe. Hier gewann die CDU. Nachdem fünf Wahllokale ausgezählt waren, deutete sich bereits ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU an. Beide lagen zu diesem Zeitpunkt gleich auf. Die gleiche Anzahl an Stimmen. Nach und nach trudelten dann weitere Ergebnisse ein. Aber es dauerte dann doch noch sehr, sehr lange. Während die SPD um ihre Spitzenkandidatin Andrea Melone sich in Roccos L’Osteria zusammenfand, um den Wahlausgang zu verfolgen, waren die Christdemokraten wie bei der Wahl vor fünf Jahren im Steinway zusammengekommen. Hier verfolgte die CDU gebannt den Ausgang der Wahl verfolgten. Um 22.29 Uhr waren dann bis auf die Briefwahl alle Ergebnisse ausgewertet. Und hier ergab sich folgendes Bild. Die CDU kam auf 43,5 Prozent und die SPD auf 41,6 Prozent. Die kleinen Parteien FDP (4,3 Prozent), Grüne (5,6) Prozent und Linke (4,6 Prozent) schnitten erwartungsgemäß ab. Sie alle drei dürften jeweils einen Sitz im neuen Stadtrat erhalten. Die CDU könnte unter Umständen 15 Sitze erhalten und die SPD 14 Sitze. Das wiederum würde bedeuten, dass die CDU, eine „Koalition” mit der FDP vorausgesetzt und mit der Stimme von Bürgermeister Erik Homann (CDU) eine minimale Mehrheit erreichen könnte. So zumindest hoffte gestern Abend Rudolf Götz, den der „Beobachter” nach der Auswertung der 22 Wahllokale im „Steinway“ erreichte. „Es wird in jedem Fall denkbar knapp, aber wir können unsere Mehrheit vielleicht halten”, so Götz. Die Ergebnisse der Briefwahl lagen bis zum Redaktionsschluss nicht vor, es ist aber davon auszgehen, dass sich hier ein Plus für die CDU ergibt. Der „Beobachter” wird darüber in der morgigen Ausgabe berichten.