Cornelius Huber referiert beim Harzklub Seesen

Am kommenden Donnerstag, 17. Januar, startet der Harzklub-Zweigverein Seesen seine diesjährige Vortragsreihe im 2. Obergeschoss des Bürgerhauses. Der Vortrag beginnt ausnahmsweise erst um 19.30 Uhr. Der Verein ist froh darüber, gleich mit einem „Knüller“ ins neue Jahr starten zu können. Der Bad GandersheimerArzt Dr. Cornelius Huber berichtet über Venezuela, eines der vielfältigsten Länder Südamerikas. Der Globetrotter, der eigentlich nur dahin reist, wo die Touristenpfade noch nicht ausgetreten sind, zeigt seine Impressionen, die er zu einem interessanten Film zusammengesetzt hat.
Der Film hat zwei Schwerpunkte. Zum einen zeigt er das nördliche Venezuela mit seinen Küsten und Nationalparks. Der zweite Teil hat sich der Reisebeschreibung von den Regenwäldern am Orinoko, dem Nationalpark Canaima und dem Gebiet Gran Sabana gewidmet. Es ist die Reise in ein Urzeitabenteuer. Natürlich hat Dr. Huber bei seiner Reise auch Indiodörfer der Pemön-lndianer besucht und dabei gesehen, dass hier vieles noch so ist, wie es schon vor vielen Jahren war. So wird die Jagd immer noch großenteils mit dem Blasrohr ausgeführt.
Der Höhepunkt seiner Reise ist zweifelsfrei die Besteigung des Roraima-Tafelberges an der Grenze zu Brasilien. Streckenweise wandelt Dr. Huber hier auf den Spuren des deutschen Forschungsreisenden Robert Schomburgk, der als Landvermesser erstmals versuchte, zu den berühmten Tafelbergen vorzudringen. Dieser Berg war lange Zeit ein spannendes Objekt wissenschaftlicher Spekulationen und Hintergrund mehrerer Abenteuerfilme (Lost Worid, Jurassic Park). Der Aufstieg zum Roraima wurde erst vor einhundert Jahren entdeckt. Auch heute gelten zahlreiche Tafelberge durch ihre schwere Besteigbarkeit als „weiße Flecken“ auf der Landkarte. Der Eintritt zu diesem Vortrag beträgt wie immer zwei Euro.