Das Berchtesgadener Land war das Ziel

Der Familienkreis der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin unternahm eine spannende Reise nach Teisendorf im Berchtesgardener Land. bo
 
Auf dem Elektroboot wurde der Königssee befahren. bo

Familienkreis der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin besucht auch Salzburg

Der Familienkreis der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin in Seesen, führte für Gemeindemitglieder und Interessierte aus dem Dekanat Goslar in der zweiten Septemberwoche eine Kultur- und Erlebnisreise nach Teisendorf ins Berchtesgadener Land durch.

Voller Eindrücke und Erlebnisse kehrten die Teilnehmer am Montagabend wohlbehalten und rundum zufrieden zurück.
Es galt, die idyllische altbayrische Landschaft mit Wiesen und Wäldern, Bergen und Seen, herrlichen Kirchen und Klöstern sowie bezaubernden Orten und Dörfern zu erkunden und zu genießen. Nach einem sehr frühen Start am Montagmorgen führte die Reise über die Autobahn ohne größere Störungen gen Süden. Pünktlich zum Abendbrot erreichte die Reisegruppe ihr Urlaubsziel: den „Chiemgauer Hof“.
Dieses moderne Kolping-Hotel liegt am Fuße des 1334 Meter hohen Teisenberges, in Teisendorf, nahe Traunstein. Hier war die Gruppe bestens untergebracht und wurde hervorragend verpflegt.
Von hier aus waren auch die „Sternfahrten“ geplant, um das Voralpenland zu erkunden. Am Dienstag startete die Gruppe, insgesamt 48 Personen, mit eigenem Bus und Dirk , dem netten, fahrtüchtigen und geselligen Fahrer zur ersten Tagestour zum Chiemsee. Von der Schiffsanlegestelle Priem-Stock ging es mit dem Schiff zur Herreninsel. Zu Fuß oder auch mit dem Pferdewagen gelangte man bald zum Schloss des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern.
Nach der Besichtigung brachte das Schiff die Reisegruppe dann zur Fraueninsel. Wunderschöne Bauerngärten, die Torhalle, der älteste karolingische Bau Süddeutschlands und die Klosterkirche mit dem interessanten Friedhof machten diese zu einem wahren Kleinod.
Der nächste Tagesausflug führte zum Königssee. Mit den geräuschlosen Elektrobooten, vorbei am „Malerwinkel“, wurde die berühmte Wallfahrtskirche St. Bartholomä angesteuert. Natürlich fehlte auch nicht das bekannte Trompetenecho, das mit viel Beifall bedacht wurde. Weiter ging die Seefahrt nach Salet. Dort lud ein Gasthaus zur Einkehr, oder man spazierte bei herrlichem Wetter zum Obersee.
Der nächste Tag begann, wie auch die übrigen Tage, mit einer besinnlichen Morgenandacht in der hauseigenen Kapelle. Die Lieder wurden von Mitreisenden mit Orgel und Mundharmonika begleitet. Nach einem vorzüglichen Frühstücksbuffet galt dieser Tag der Erkundung des Berchtesgadener Landes.
Zunächst ging es nach Berchtesgaden, wo in einem Rundgang die Stadt besichtigt wurde. Weiter führte die Fahrt nach Ramsau am Hintersee. Dieser See ist das Idealbild eines romantischen Bergsees und wurde von der Reisegruppe entsprechend bewundert. Aber auch die leiblichen Genüsse sollten nicht zu kurz kommen, darum wurde in Ruhpolding die „Windbeutelbaronin“ aufgesucht. Wie auch aus dem Harz bekannt, ist der Riesenwindbeutel die Attraktion dieses Lokals.
Der nächste Tag war als Ruhetag eingeplant. So blieb es jedem selbst überlassen, die nähere und weitere Umgebung zu erkunden oder auch ganz einfach nur den Tag zu genießen. Ein echt bayrischer Abend mit zünftigen Speisen und Getränken bildete den Abschluss dieses Tages. Als Überraschung hatte die Hotelleitung eine Kinder-, Jugend- und Trachtengruppe eingeladen, die ihr Können mit Gesang, Tanz und Schuhplattlern in einer zweistündigen Show unter Beweis stellte.
Im Gegensatz zu unseren Vereinen gibt es nach Aussage der Gruppenmitglieder derzeit keine Nachwuchssorgen. Die Hausgäste waren alle vollauf begeistert und sparten nicht mit Beifall.
Ein Tagesausflug nach Salzburg fehlte natürlich ebenfalls nicht im Programm. In Salzburg wurde die Gruppe von einer Reiseleiterin erwartet und fachkundig durch die Mozartstadt geführt. Daran anschließend hatte jeder Gelegenheit, die Stadt selbst zu erkunden, zu flanieren, eines der typischen „Wiener“ Cafés zu besuchen oder im Café Fürst die echten Mozartkugeln als Mitbringsel zu erstehen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Kolping-Hotel.
Der letzte Tagesausflug führte zu bayrischen Seen. Am frühen Vormittag erreichte die Reisegruppe den Mondsee.
Von der Wallfahrtskirche Maria Hilfberg aus bot sich ein herrlicher Ausblick auf den See und den gleichnamigen Ort. Weiter ging es über den Scharflinger Pass und am Krottensee vorbei nach St. Gilgen am Wolfgangsee – das Mozartdorf – und von dort aus weiter nach St. Wolfgang. Dieser viel besungene Ort wird jährlich von Tausenden Touristen besucht.
Das Weiße Rössl genauso wie der berühmte Flügelaltar von Michael Pacher in der Pfarrkirche, aber auch der romantische Marktplatz, wurden trotz Regenwetters gebührend bewundert. Im Weißen Rössl ließ sich dann so mancher vom Geschmack der echten Salzburger Nockerln überraschen. Am Ende dieses Tages hieß es nach der Ankunft im Hotel dann leider schon wieder die Koffer packen. Alle bedauerten, dass diese schöne Reise zu Ende war.