Das neue BurgWeihnachts-Flair gefällt

Die BurgWeihnacht in Seesen zieht die Menschen in diesen Tagen kurz vor dem zweiten Advent an. Der Auftakt am Donnerstagnachtmittag war mehr als vielversprechend. Das neue Bühnen-Areal direkt vor der Burg Sehusa, dem Sitz des Amtsgerichts, lud zu einem kleinen gemütlichen Bummel über den Seesener Weihnachtsmarkt ein. Der wurde am Nachmittag von Sabine Hagemann vom Seesener Stadtmarketing Seesen eröffnet.

Sie dankte allen, die dazu beigetragen hatten, in Seesen den kleinen, aber durchaus schönen Markt zu organisieren. Insbesondere galt ihr Dank Katharina Studenroth, Leiterin des Seesener Amtsgerichtes, mit deren Unterstützung das weihanchtliche Treiben direkt vor dem Amtsgericht stattfinden konnte.
Die Konkurrenz ist durchaus groß. Im benachbarten Goslar wurden Weihanchtsmarkt und Weihnachtswald schneewittchenartig zum schönsten Weihnachtsmarkt im ganzen Landes ausgewählt. Da kann und will der „kleine Bruder“ Seesen mit seiner BurgWeihnacht natürlich nicht mithalten. Muss er auch nicht, denn schließlich liegt Schönheit erstens im Auge des Betrachters und zweitens ist das Flair in Seesen auch deswegen ein besonderes, weil man sich allein zum Bummeln trifft, sondern weil man auf Seesener BurgWeihnacht viele Seesener trifft, sich bei einem Gläschen Glühwein und einem Crepes entspannen und das Gespräch suchen kann. Apropos Gespräche: natürlich unterhielten sich die Gäste da am Eröffnungstag über die Neuerung der BurgWeihnacht. 
Das einhellige Credo: Die Idee, Buden und Bühne auf das befestigte Areal vor die Burg Sehusa zu verlegen, ist goldrichtig. Das fand beispielsweise Peter Riehm, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe in Seesen, der gleich zur Eröffnung vorbeischaute. „Das ist wirklich toll hier“, lobte Riehm. Während sich viele bei Glühwein, Kakao, Herzwaffeln mit Schokolade, Leberkäse im Brötchen und vielen anderen Leckereien stärkten, sorgten die Kinder am Auftakttag für ein buntes Bühnenprogramm – so beispielsweise die Mädchen und Jungen vom Spottberg-Kiga und die aus Münchehof. Mit weihnatlichen Liedern stimmten sie die Besucher auf den zweiten Advent ein und waren schon voller Vorfreude auf den heutigen Nikolaustag. Wer die BurgWeihnacht noch miterleben möchte, hat dazu noch heute und morgen die Gelegenheit.
Heute Nachmittag geht es auf die Spuren vom „Hackl-Schorsch“, wenn um 16 Uhr (Kinder) und um 17 Uhr (Erwachsene) zum Rodelcup angetreten werden darf. Um 18 Uhr spielt das Savoy-Swing-Trio (Soul, Jazz und Swing). Morgen geht es um 15 Uhr musikalisch weiter mit dem Saxophonquintett „Elke auf dem Holzweg“ bevor die Strings of Fire mit Country, Oldies und irischer Folkore die BurgWeihnacht ab 17 Uhr allmählich ausläuten.