Das „Tough-Mudder-Event“

Einzelkämpfer kamen hier nicht weit, denn nur als Team konnte der Parkour überwunden werden. (Foto: bo)

Seesener hatten den Mut und bissen sich durch diesen Wettkampf durch

Die Seesener Robert Kulessa und Stefan Röbbel haben gemeinsam mit einem Freund aus Berlin (Fabien Fähnders) das „Tough-Mudder-Event“ in Norddeutschland am 17. Juli erfolgreich bestritten.

Als Team „Erlebnis- Scheune“ gingen sie an den Start und schnell wurde klar, warum für diesen Wettkampf eine monatige Vorbereitung nötig gewesen ist!
Dieser Lauf über knapp 20 Kilometer ist eine extreme Prüfung auf Härte, Kraft, Ausdauer, Kameradschaftsgeist und Mut, wobei dies kein Rennen gegen andere Teilnehmer ist, sondern vielmehr ein Kampf gegen sich selbst.
22 Hindernisse auf der Strecke verlangten dem Team aus Seesen alles ab, so dass das rein Läuferische schnell zur Nebensache wurde. Sie mussten beispielsweise Mauern überwinden, durch Eis-Wasser tauchen, schlammige Gebiete durchwaten, springen, klettern, schwimmen, robben, schwere Gegenstände tragen und sich sogar Stromspannung aussetzen. Trotz des Kampfes gegen sich selbst und den körperlichen sowie mentalen Grenzen überwog der Spaß und der Teamgeist auf der gesamten Strecke. Im Gegensatz zu anderen Wettkämpfen ist beim „Tough-Mudder“ die gegenseitige Hilfe und nicht die Streckenzeit entscheidend. Viele der Hindernisse sind nämlich nur im Team zu überwinden.
Nach circa drei Stunden kamen die Seesener völlig verdreckt, erschöpft aber glücklich in das Ziel!