Den Winter aus dem Saal gescheucht

Ohne sie läuft nichts: Die Heimat- und Jugendgruppe unter der Regie von Antje Große.

Traditioneller Fasl-Abend beim Harzklub Seesen / Programm zum Genießen gleich in mehrfacher Hinsicht

„Der Frühling naht mit Brausen“, ist der Titel eines alten Volksliedes.

Zeit für den Seesener Harzklub, die Reste des Winters auszutreiben. Pünktlich um 19 Uhr begrüßte am vergangenen Sonnabend Harzklub-Vorsitzender Horst Schiller die Gäste im voll besetzten Saal des Hotels „Wilhelmsbad“. Fast schon traditionell konnte er unter anderen den Seesener Landtagsabgeordneten Rudolf Götz sowie den Stellvertretenden Seesener Bürgermeister Norbert Stephan willkommen heißen. Der dann folgenden Einladung zum Schlachteplatte- und Hallerbrotessen folgte eine Phase genießerischer Ruhe.
Soweit gestärkt, konnte der Einmarsch der Heimatgruppe beginnen. Mit Peitschenknallern und begleitet durch die „Fuie-Kinder“ wurden der Strohbär und Begleiter mit ihrem winterlichen Treiben aus dem Saal gescheucht, bevor die Heimatgruppe mit dem Begrüßungslied „Beim Harzklub ist Faslabend“ den Unterhaltungsteil eröffnete. Mit viel Liebe zum Detail startete ein musikalisches Quiz unter dem Motto „Wer weiß denn sowas?“ Unter der Leitung von Antje Große hatte man sich ein Medley bekannter Schlager und Evergreens ausgedacht, die durch die Harzklub-Kinder mit lustigen Spielszenen untermalt wurden. Am Ende waren nicht nur die Kandidatin der Rateschau, sondern alle die Gewinner.
Fast schon zum „Inventar“ gehört die Tanzsportgruppe des MTV Bornum bei den Veranstaltungen des Seesener Harzklubs dazu. Mit schwungvollen Choreografien verstanden es die jungen Damen, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit einem Riesen-Beifall und nicht ohne Zugabe wurden die munteren Mädels verabschiedet.
Und dann enterten die Bornhäuser Kammerkrugsänger die Bühne. Nein, leider nicht mit „Santiano“. Aber mit einem herzhaften, gekonnten Vortrag vieler bekannter und beliebter sowie auch besinnlicher Chorstücke wusste dieser noch recht junge Männerchor zu gefallen. Natürlich kamen auch sie nicht ohne Zugabe davon.
Schlussendlich konnte Harzklubvorsitzender Horst Schiller zufrieden feststellen, dass es wieder einmal eine gelungene, tolle Veranstaltung war.