Denn gelöst sind die Bande der Welt

Blick in den vollbesetzten Steinway-Raum. (Foto: Scheerer)

Vortrag von Dirk Stroschein beim Freundeskreis Städtisches Museum

Unter dem Titel: „Denn gelöst sind die Bande der Welt“ referierte Dirk Stroschein beim Freundeskreis Städtisches Museum über Flucht und Vertreibung während und nach dem Zweiten Weltkrieg und die damit verbundenen Auswirkungen und Herausforderungen, die die Stadt Seesen und die heutigen Stadtteile zu bewältigen hatten.

Das große Interesse an diesem Thema hatte zur Folge, dass die 1. Vorsitzende, Renata Jahns, versprach, den Vortrag zu Beginn des Jahres 2017 erneut ins Programm aufnehmen zu wollen. Anschließend hieß sie den Vortragenden Dirk Stroschein herzlich willkommen und erinnerte daran, dass er von der Stadt Seesen den Auftrag erhalten habe, die Seesener Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg zu erforschen. Eine Zeit, die bisher in historischer Betrachtung noch nicht erfasst worden war und daher einer wissenschaftlichen Aufarbeitung dringend bedurfte.
Zu Beginn erklärte Dirk Stroschein, dass der Vortrag begleitend zur aktuellen Ausstellung zu verstehen sei, die noch bis zum 30. Dezember während der Öffnungszeiten im Museum besucht werden könne.
Der fast zweistündige Vortrag schlug einen großen Bogen vom Jahr 1939 bis weit in die 1950er Jahre hinein. „Landläufig“, so Dirk Stroschein, „wird das Kriegsende am 8. Mai 1945 als „Stunde Null“ bezeichnet, ein Begriff, der vermutlich auf einen Film von Roberto Rossellini mit dem Titel: „Deutschland im Jahre Null“ zurückzuführen ist“. Der Vortragende begann jedoch mit zahlreichen Bevölkerungsbewegungen, die bereits zu Beginn und während des Krieges den Raum Seesen betrafen.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe vom 29. November im Beobachter.