Der „Harzer-Hexen-Stieg“ ist so beliebt wie noch nie

Etwa 50000 Wanderer schritten den Wanderweg entlang

Osterode / Thale (bo). Auf dem Fernwanderweg „Harzer-Hexen-Stieg“ von Osterode (Niedersachsen) nach Thale (Sachsen-Anhalt) waren in diesem Jahr so viele Wanderer unterwegs wie noch nie. „Wir schätzen, dass mindestens 50.000 Wanderer den Weg erwandert und dabei mindestens eine Nacht im Harz übernachtet haben“, sagte Stefan Krooß vom Harzer Tourismusverband in Goslar am Montag dem epd. Vermutlich blieben viele Wanderer sogar fünf oder mehr Tage. „Wenn jeder der 50.000 Wanderer nur eine Nacht bleibt, dann bedeutet das für die Gastbetriebe einen zusätzlichen Umsatz von 2,5 Millionen Euro“, schätzte Krooß.
Der 94 Kilometer lange „Harzer-Hexen-Stieg“ war 2003 entwickelt und ausgeschildert worden. Die Kosten von etwas weniger als 100.000 Euro hatten sich zur einen Hälfte die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und zur anderen Hälfte die Kommunen an der Strecke geteilt. Der Fernwanderweg führt vorbei am UNESCO Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserregal“, durch den „Nationalpark Harz“, über den 1141 Meter hohen Brocken und durch das Bodetal. Internet: www.harzer-hexenstieg.de.