Der Mond ist kleiner als ein Daumennagel

Gemeinsam mit Kaspar und Jürgen Rassek schmiedeten die Kinder einen Mond für die Prinzessin,…

Freundeskreis Städtisches Museum lädt Kindergärten zu einem Puppenspiel vom „Löwenecker Theaterchen“ ein

Im Königreich herrscht große Aufregung: Prinzessin Leonore hat zu viele Himbeertörtchen gegessen und schreckliches Bauchweh. Damit die junge Prinzessin wieder gesund werden kann, braucht sie den Mond. Und den konnte eigentlich nur einer beschaffen – Kasper. Der wiederum war am Dienstagnachmittag auf die tatkräftige Unterstützung der kleinen Zuschauer angewiesen, die auf Einladung des Freundeskreises Städtisches Museum in das einst herzögliche Jagdschloss gekommen waren, um Puppenspieler Jürgen Rassek, vom „Löwenecker Theaterchen“ zu sehen.
Auf die 30 Kinder der Kindertagesstätten „Am Spottberg“ und „St.-Annen-Straße“ war verlass: Sie holten gemeinsam mit Kasper den Mond für die Prinzessin. Denn dieser sei, laut Prinzessin Leonore, gerade ein biss­chen kleiner als ihr Daumennagel, nicht ganz so hoch wie der höchste Baum vor ihrem Fenster und aus purem Gold.
Nachdem die Kinder die schwere Tür des Goldschmiedes gemeinsam aufgestoßen hatten, fertigte dieser in fleißiger Zusammenarbeit mit den jungen Zuschauern den Mond für die kranke Prinzessin.
Die Thronfolgerin war überglücklich als Kasper ihr den Mond an einer schönen Halskette brachte. Und weil dieser, genau wie Milchzähne, nachgewachsen ist, wunderte sich die Prinzessin auch nicht, als der Mond am Abend wieder aufging. So waren alle glücklich und besonders das junge Publikum freute sich, dass es Prinzessin Leonore wieder gut ging.