Der schwierige Weg zum Brückenschlag

Das Filmplakat von „Die Brücke“.

Kinoabend zum Thema „Flucht und Vertreibung“ im Städtischem Museum Seesen

Derzeit präsentiert das Städtische Museum Seesen unter dem Titel „Denn gelöst sind die Bande der Welt“ eine Sonderausstellung zur Seesener Nachkriegsgeschichte und richtete den Fokus im Besonderen auf die lokalen Auswirkungen von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Als Begleitveranstaltung zu dieser Ausstellung findet am Dienstag, 8. November, im Steinway-Raum des Museums ein Kinoabend statt. Gezeigt wird der Film „Die Brücke“, unter der Regie von Artur Pohl, der seine Premiere im Januar 1949 in Berlin erlebte und sich als erster und einziger DEFA-Film mit der Flüchtlings- und Vertriebenenproblematik auseinandersetzt.
Zur Handlung: Eine Gruppe von aus den ehemaligen Ostgebieten Vertriebenen kommt nach dem Krieg in einer mitteldeutschen Kleinstadt an, froh, ein neues zu Hause gefunden zu haben. Doch die Einheimischen begegnen den „Fremden“ mit Misstrauen, Ablehnung, ja sogar Hass. Michaelis, Sprecher der „Umsiedler“, ist um gutes Zusammenleben bemüht. Seine Tochter Hanne verliebt sich in Martin, den Neffen des Bürgermeisters. Doch Michaelis kommt bei einem Sabotageakt Einheimischer ums Leben, und gegen die Liebe seiner Tochter intrigiert die eifersüchtige Gastwirtin Therese. Bei einem verheerenden Feuer in der Stadt leisten die „Neuen“ trotz aller Schikanen Hilfe und schlagen damit eine Brücke zu einem gemeinsamen Leben.
Kinoabend beginnt mit einer Einführung von Dirk Stroschein
Der Kinoabend beginnt um 19 Uhr im Steinway-Raum des Städtischen Museums mit einer Kurz-Einführung von Dirk Stroschein. Der Eintritt für den Kinoabend ist frei.