Die Europawahl rückt näher

Die nächste Wahl des Europäischen Parlaments findet vom 22. bis 25. Mai statt. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben traditionell unterschiedliche Wahltage. Während in einigen Staaten immer an einem Werktag gewählt wird, ist in Deutschland am Sonntag, 25. Mai Wahltag.

Am 25. Mai sind die Bürger erneut aufgerufen, zur Wahl zu gehen

In vier Wochen und einem Tag ist es soweit und alle Wahlberechtigten dürfen wieder von ihrem Recht Gebrauch machen, wählen zu gehen. Die Europawahl 2014 wird die achte Wahl sein, bei der das Europäische Parlament direkt gewählt wird. Sie findet zwischen dem 22. und 25. Mai statt. In Deutschland wird am 25. Mai gewählt.

Bislang hat sich das Wahlkampfgeschehen im Verhältnis zu Landtags- und Bundestagswahl auch hier in Seesen deutlich weniger ausgeprägt dargestellt. Wohl auch, weil dem Europaparlament – fälschlicherweise – viel zu wenig Bedeutung geschenkt wird. Zwar hat die FDP in der vergangenen Woche mit einem Stand in der City auf die Wahl aufmerksam gemacht und entlang der Straßen sind auch eine Wahlplakte zu sehen, doch: Im Gespräch findet die Europawahl in Seesen so gut wie gar nicht statt. Wohl auch, weil man über das Europaparlament ja eigentlich so gar nichts weiß.
Das Parlament wird aus den 28 Mitgliedsstaaten gewählt. Es handelt sich um die erste Europawahl nach Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon, sodass erstmals die darin vorgesehene Neuverteilung der Sitzzahl pro Land gelten wird. Die Gesamtzahl der Sitze im Europaparlament wurde nun von 736 auf 751 erhöht.
Deutschland stehen in diesem Jahr 96 Sitze zur Verfügung, das sind drei weniger als in den vergangenen Jahren. Wählen kann in Deutschland jeder der Volljährig, also mindestens 18 Jahre alt ist. Es gibt für die Europawahl keine Einteilung der Bundesrepublik Deutschland in Wahlkreise. Die Bundesrepublik Deutschland ist das Wahlgebiet, das für die Europawahl in Wahlbezirke eingeteilt wird. Hierzuland und in vielen anderen Mitgliedstaaten wird nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Anders als bei der Bundestagswahl gibt es keine Wahlkreise. Stattdessen stellen die Parteien Bundes- oder Landeslisten auf. Daher hat jeder Wähler nur eine Stimme.