Die „Frühjahrsbörse“ schlägt alle Rekorde

Wieder einmal verzeichnete die Kinderkleider-Börse im katholischen Pfarrzentrum einen Besuchansturm. (Foto: Knoblich)

Riesenandrang im katholischen Pfarrzentrum / Familienkreis der Kirchengemeinde „Maria Königin“ rundum zufrieden

Die traditionelle „Frühjahrsbörse“, für die der Familienkreis der katholischen Kirchengemeinde „Maria Königin“ schon seit einer Vielzahl von Jahren verantwortlich zeichnet, hat nichts an Attraktivität eingebüßt. Ganz im Gegenteil. Am vergangenen Sonntag gaben sich die Besucher über Stunden die Klinke in die Hand.

Von Karsten Knoblich

Seesen. Nach der Heiligen Messe in der katholischen Kirche wurde im benachbarten Pfarrzentrum an der Kampstraße der Startschuss zum Stöbern und zur Schnäppchenjagd gegeben.
Die Besucherinnen und Besucher hatten vor allem wieder modische Kinder-Oberbekleidung im Blick. Da das Angebot dem der vorangegangenen „Börsen“ in nichts nachstand, dürfte das Gemeindezentrum wohl auch diesmal niemand mit leeren Händen verlassen haben. Das Sortiment beschränkte sich aber nicht nur auf besagte Kinderbekleidung. Es gab zudem topmodische Babyausstattungen sowie Kinderwagen, -karren, -sitze und eine riesige Auswahl an Spielzeug. So herrschte nicht nur zum Auf­takt drangvolle Enge in den Räumen des katholischen Gemeindezentrums.
Ziel waren aber nicht nur die Kleiderständer und Tische; auch das reichhaltige Kuchenbuffet war ständig dicht umlagert, während die Rauchschwaden vom Grill zwar ein wenig die Sicht nahmen, einem dafür aber das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Die Besucher machten übrigens gern davon Gebrauch, sich zwischendurch zu stärken. Und schließlich kam auch der Nachwuchs auf seine Kosten. Einige Kinder trugen nämlich – teils unterstützt von Mama und Papa – mit Flohmarktständen zum geschäftigen Treiben bei.
Am Ende waren alle Seiten zufrieden. Der Familienkreis freute sich, die Verkäufer freuten sich, die Käufer freuten sich, und auch die Menschen in Bolivien werden sich freuen. Wie Diakon Wolfgang Heider mitteilte, kommen nämlich 20 Prozent der Einnahmen auch dieses Mal wieder dem „Bolivien-Projekt“ zugute. Und in einem war sich Heider schon nach dem ersten Kassensturz sicher. Die jüngste Börse hat im Blick auf Besucher- und Umsatzzahlen alle Erwartungen übertroffen und dürfte so die bisher erfolgreichste gewesen sein.
Vormerken kann man sich schon einmal den 9. Oktober. Dann wird nämlich ebenfalls nach der Heiligen Messe zur „Herbstbörse“ eingeladen.