Die „Helden von morgen“ begrüßt

Die neuen Fünftklässler des Jacobson-Gymnasiums wurden im PZ herzlich willkommen geheißen. (Foto: Kürbitz)

Einschulungsfeier für 83 Fünftklässler im Pädagogischen Zentrum des Jacobson-Gymnasiums

Unter besonderen Umständen wurden 83 neue Fünftklässler am Jacobson-Gymnasium Seesen (JGS) begrüßt. Susanne Kettmann, die zuständige Koordinatorin für die Sekundarstufe I, konnte sich in ihrer Begrüßungsrede nicht daran erinnern, dass es am JGS schon mal eine Einschulungsveranstaltung gegeben habe, die im Pädagogischen Zentrum in der Schule stattfand. Aber der aktuelle Zustand der Aula im Seesener Schulzentrum machte dieses Novum notwendig. Damit die Einschulung im ansonsten sehr lebendigen Herzen des Gymnasiums überhaupt stattfinden konnte, durften die älteren Jacobson-Gymnasiasten bereits nach der 4. Stunde nach Hause gehen. So hatten die neuen Schüler und ihre Familien die Schule am ersten Schultag für sich. In ihrer Rede wünschte Susanne Kettmann den „Helden von morgen“ außerdem viel Mut, Neugier und Geduld für ihre Laufbahn am JGS.Dazu passte auch, dass Schulleiter Stefan Bungert in seiner Rede versuchte, zunächst einmal den Neulingen die Angst vor diesem großen Schritt zu nehmen. Er sagte, dass es ganz normal sei, sich vor dem Unbekannten zu fürchten, und verriet, dass es selbst den Großen so gehe. Sein Wunsch sei es, dass sie sich das positive Gefühl der Schule gegenüber, aus ihrer Grundschulzeit, auch auf dem Gymnasium bewahrten. Im Anschluss daran erläuterte er die Gründungsgeschichte der Schule und ihr daraus erwachsenes Selbstverständnis. So wissen die Fünftklässler jetzt, dass das Symbol des JGS einen Handschlag darstellen soll, der für ein friedliches Miteinander im gegenseitigen Respekt steht. Dieser Tradition folgend wurden sie alle per Handschlag von Stefan Bungert begrüßt, nachdem die Klassenlehrer Dietmar Schwieger, Jasmin Meister und Dennis Thiel die Namen ihrer jeweiligen Schützlinge verlesen hatten.
Für die kulturelle Gestaltung der Einschulung sorgte die Klasse 6a, die mit ihrem Pausen-Boogie Schwung ins PZ brachte. Kulinarische Unterstützung lieferte der Eltern- und Freundeskreis des Jacobson-Gymnasiums, so dass nach dem offiziellen Teil noch Gelegenheit bestand, miteinander zu plaudern.
Am Freitag hatten die Fünftklässler dann ihren ersten richtigen Schultag. Im Rahmen einer Einführungswoche wird ihnen vor allem von den Klassenlehrern, aber auch von ihren Patenschülern aus dem neunten Jahrgang geholfen, sich in dem unbekannten Umfeld möglichst bald zurecht zu finden, so dass von Angst vor der neuen Schule bald keine Rede mehr sein wird.