Die Jugendarbeit der aktuellen Lebenswelt anpassen

Die Sozialpädagogen Giovanni Graziano und Stefanie Franz von der JFS Seesen stellten im Gespräch mit dem „Beobachter“ das neue Halbjahresprogramm vor.

Team der Jugendfreizeitstätte Seesen (JFS) möchte mit Programm neue Impulse setzen / Kulturarbeit für und mit Jugendlichen steht im Fokus

Das Leben, die Interessen und damit einhergehend auch das Freizeitverhalten der Jugendlichen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Großen Anteil daran hat unter anderem die Digitalisierung unseres Alltags, die den Heranwachsenden eine Vielzahl neuer Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnet.
Smartphone und Co, das wissen auch wir Erwachsenen, sind das vielseitige Unterhaltungsmedium von heute und sie tragen dazu bei, dass Arbeitswelt und Freizeitgestaltung zunehmenden Änderungen unterworfen sind.
In der Jugendfreizeitstätte Seesen (JFS) reagieren die dortigen Fachkräfte schon seit langem mit einem auf die Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen ausgerichteten Programm. Sozialpädagogin Stefanie Franz umschreibt das mit der Aussage: „Wir müssen unser Angebot an die Lebenswelt der Jugendlichen anpassen, dann haben wir auch Erfolg. Mit Jugendarbeit im Stil der neunziger Jahre kommt man heute nicht mehr weit.“
Den Beweis für diese Aussage liefert das Team der JFS mit ihrem aktuellem Programm für das erste Halbjahr 2016. Dort finden sich zwar auch viele altbekannte Angebote, die aufgrund ihrer Beliebtheit einfach dazu gehören, doch es finden sich ebenso viele neue Ideen, die das Zeug dazu haben, neue Impulse in der Jugendarbeit zu setzen und etwas in Gang zu bringen, das dem Image der Sehusastadt zum Vorteil gereichen könnte. Dazu gehört unter anderem die Durchführung eines Fifa-Turniers auf großer Leinwand am 17. März. Die JFS verfügt seit kurzem über eine Play-Station 4, die derartige Veranstaltungen ermöglicht.
Das JFS-Team möchte seinen Schwerpunkt jedoch nicht auf Internet und Computerspiele legen, sondern den Jugendlichen Angebote unterbreiten, die im weitesten Sinn ihre Kreativität fördern.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe vom 6. Februar lesen.