Die neuen ABC-Schützen: Vorfreude, Nervosität und gespannte Erwartungen

Schulleiterin Martina Starke stellt den Erstklässlern die ersten Rechenaufgaben: 1 plus 1=...? ; 2 plus 2=...? .....
 
Die Schülerinnen und Schüler der 3A und 3B begeisterten mit dem eingeübten Theaterstück „Das Schneckenhaus“.

42 neue Schüler beginnen einen neuen Lebensabschnitt / Klasse 3A und 3B führen Theaterstück „Das Schneckenhaus“ auf

Einschulungswochenende in Niedersachsen, dazu gehören auch die 42 Mädchen und Jungen, die seit Samstag in der Grundschule Am Schildberg Lesen, Schreiben, Rechnen und noch vieles mehr lernen werden. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche Maria Königin starteten in Seesen am Wochenende die „Neulinge“ in ihren neuen Lebensabschnitt.

Von Antonio Mateo

Für die 18 Mädchen und 24 Jungen begann nun der "Ernst des Lebens". Mit viel Vorfreude, ein wenig Nervosität und gespannten Erwartungen ging es nach dem ökumenischen Gottesdienst zur ersten offiziellen Schulveranstaltung in ihrem Leben. Neben den neuen Grundschülern und ihren Eltern waren auch zahlreiche Familienangehörige und Bekannte zur Einschulungsfeier in die Grundschule Am Schildberg gekommen.“Schulchefin“ Martina Starke, begrüßte die ABC-Schützlinge und Gäste im Forum. Zu Beginn ihrer Ausführungen versäumte sie es nicht, ihr Team an der Schule vorzustellen. Von den Lehrerinnen und Lehrer über die Schulsekretärin und pädagogischen Mitarbeitern bis hin zum Hausmeister Karl-Heinz Klocek – „Der Mann für alle Fälle“.

Für die Feierstunde haben die Schülerinnen und Schüler der 3A und 3B mit ihren Klassenlehrerinnen das Theaterstück „Das Schneckenhaus“ eingeübt. Gespannt verfolgten die „Neulinge“ das Geschehen auf der Bühne.

Häuser sind wichtig, beispielweise zum Schutz oder zum Ausruhen, wie bei den Schnecken“ wandte sich Schulleiterin Starke an die neuen Erstklässler. „Hier seid ihr in einem Haus, der Schule. Die Schule sei zum Lernen da. In der Schule wird vermittelt, was ganz schlaue Menschen vor langer Zeit herausgefunden, entdeckt und erforscht haben!“ “, betont die Rektorin. Sie beschreibt, dass die Kinder in der Schule mit vielen – für sie fremden Menschen – auskommen müssen. Auch mit Kindern, die man nicht so mag. Mit Ihnen zu streiten bringt nichts, sich zu hauen schon gar nichts. Das Schule wie „Fernsehgucken“ ist, kommt gut an, bei den „Neuen“. Das Programm sein abwechslungsreich und wechsle von Stunde zu Stunde. Nie werde es langweilig, verspricht sie. Die Schülerinnen und Schüler seien die Hauptdarsteller in diesem Programm. Das Programm „Grundschule Am Schildberg – Meine Grundschule – ich mag dich!“, soll eine erfolgreiche und spannende Serie werden. Dafür sollen die Erstklässler das „Beste“ geben. „Das Kollegium“, betonte Martina Starke an die Eltern gerichtet, „arbeite innovativ und engagiert, damit ihr Kind unter optimalen Bedingungen in unserer Schule lernen kann." Auch an der Unterstützung durch den Elternrat und den Schul- und Elternförderverein fehle es nicht. Im Anschluss verließen die 42 Kinder mit den Klassenlehrerinnen Andrea Beyer (1A) und Christine Usedom (1B) die Bühne des Geschehens für ihre 1. Unterrichtsstunde.

An die Eltern richtete Martina Starke den Appell, in den ersten Wochen viel Geduld aufzubringen. Die Kinder müssen viel Neues und Unbekanntes verarbeiten um sich allmählich auf die neue Situation einstellen zu können. Bis zum „1. Schulschluss“ verwöhnte der Förderverein die Eltern und Gäste mit Kaffee, kalten Getränken, Kuchen und Hot Dogs.