„Dorfladen Bornhausen“: Steuerungsgruppe nimmt Arbeit auf

Nachdem am 31. Mai eine erste Bürgerversammlung zum Thema Dorfladen in Bornhausen auf eine große Resonanz in der Bevölkerung stieß, nahm jetzt die neu gegründete Steuerungsgruppe ihre Arbeit auf. Zur ersten Sitzung waren elf interessierte Teilnehmer gekommen, die zunächst ihre eigenen Eindrücke und Einschätzungen zum Thema besprachen.
Im Anschluss wurden die Ergebnisse der ersten Bürgerversammlung diskutiert, bei der unter anderem Wolfgang Rodewald, der Bürgermeister der Gemeinde Kirchlinteln und Vorsitzender des Fördervereins für den Dorfladen „Lintler Laden“ in Bendingbostel ist, von seinen Erfahrungen mit Bürger-Dorfläden im Landkreis Verden berichtete.
Die Steuerungsgruppe kam zu der Überzeugung, dass für Bornhausen mit der Zielsetzung, einen „Dorfladen – von Bürgern für Bürger“ zu schaffen und zu erhalten, ein wichtiges Stück Infrastruktur und Lebensqualität geboten werden kann. Das könne allerdings nur funktionieren, wenn die Akzeptanz in der Bevölkerung entsprechend groß sei.
Aus diesem Grund wird die Steuerungsgruppe Mitte August einen Flyer in allen Bornhäuser Haushalten verteilen, um das Projekt den Bornhäuser Bürgern vorzustellen. Ende August soll dann eine Bürgerbefragung durchgeführt werden. Anhand eines eigens entwickelten Fragebogens sollen die Bornhäuser ihre Wünsche zum Warenangebot, zu den Öffnungszeiten, aber auch zu ihrer Bereitschaft, im Dorfladen einzukaufen oder mitzuhelfen, bekannt geben. Hierdurch will die Steuerungsgruppe die Chancen für das Projekt Dorfladen beurteilen und anschließend die weiteren Schritte einleiten.
„Eines ist jedenfalls schon jetzt sicher: Ein Bürger-Dorfladen kann Bornhausen noch attraktiver machen und dem dörflichen Zusammenleben einen enormen Mehrwert geben“, sagte ein Sprecher der Steuerungsgruppe.