DRK Seesen ist auch weiterhin unverzichtbar

Als treue Blutspender geehrt wurden (von links): Ursula Wipperfürth (80), Thomas Ronig (70), Dieter Ackenhausen (70), Reiner Körner (70), Klaus Vibrans (90) und Karin Beltau (60).
 
Mehr als 100 Blutspenden (von links): Wolfgang Lindemann (180), Wolfgang Kuhning (130), Ingrid Lüders (100), Karl-Heinz Will (125), Rainer Hartmann (100), Karl-Ernst Prätzel (110), Fritz Beese (100).

Während der Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen und zahlreiche Ehrungen vorgenommen

Seine Jahreshauptversammlung hielt in der vergangenen Woche das Deutsche Rotze Kreuz in der Feuerwache Seesen ab. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der 1. Vorsitzende Stephan Barz die zahlreich erschienen Mitglieder, darunter Bürgermeister Erik Homann (gleichzeitig 2. Vorsitzender des DRK Seesen), DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Jörg Propst, Seesens Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse sowie von den befreundeten Ortsvereinen Annegret Schipplick (DRK Rhüden), Nadine Holzenleuchter und Uwe Dorgau (DRK Münchehof), Henning Raasch (DRK Ildehausen) und Dirk Räke (DRK Hahausen). Kurz ging Barz auf die Mitgliederzahlen ein, die leider weiterhin rückläufig sind. Aktuell verfügt das DRK Seesen über immerhin noch 679 Mitglieder. Angeschafft wurden im vergangenen Jahr ein neuer Betreuungsanhänger. Außerdem wurden Rücklagen gebildet für die Anschaffung digitaler Meldeempfänger und Funkgeräte.
Den Bericht für die Bereitschaft gab Wilfried Wende ab. Derzeit betätigen sich hier 31 Helferinnen und Helfer sowie Bereitschaftsarzt Dr. Rainer-Joachim Glöckner.
Zwei Altkleidersammlungen wurden im Jahr 2013 durchgeführt, die insgesamt 13.440 Kilogramm an Kleidung zusammenbrachten. An den durchgeführten Blutspendeterminen beteiligten sich insgesamt 753 Spender, davon 47 Erstspender. Der Rettungsdienst transportierte insgesamt 66 Personen. In der Breitenausbildung wurden elf Lehrgänge zum Thema „Sofortmaßnahmen am Unfallort durchgeführt (195 Teilnehmer), außerdem wurden acht Erste-Hilfe-Lehrgänge (144 Teilnehmer) und zehn Erste-Hilfe-Trainings (78 Teilnehmer) veranstaltet. Am Tag der Niedersachsen in Vienenburg nahm die Bereitschaft ebenso teil wie beim Deichbrandfestival in Cuxhaven.
„Gefahren“ wurden 66 Einsätze (Notfalleinsätze und Krankentransporte) und bei insgesamt fünf Brandeinsätzen leistete die DRK-Bereitschaft Hilfe. Die DRK-Fahrzeuge legten derweil insgesamt 5390 Kilometer unfallfrei zurück.
Die Sanitätsdienste begleiteten zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Sportevents und auch das Sehusafest 2013. Was die Kleiderkammer betrifft, so gab es hier in 2013 insgesamt198 Betreuungsfälle, davon 100 Frauen, 50 Männer und 48 Kinder. Es wurden 1126 Gegenstände ausgegeben und 6450 Kilogramm Kleidung sortiert. Insgesamt leistete die Bereitschaft im Ortsverein Seesen 7329,5 Stunden bei 272 Einsätzen mit 818 Einsatzkräften. Ihnen allen sprach Wilfried Wende einen großen Dank aus.
Das Jugendrotkreuz führte im vergangenen Jahr 17 Dienstabende durch, an dem sich derzeit 15 Kinder und Jugendliche beteiligen. Die JRK-Dienstabende finden jeden zweiten Mittwoch in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr statt. An den Dienstabenden nehmen im Durchschnitt zehn Jugendliche teil. Der Dienstplan wurde wie immer mit vielen interessanten Themen gestaltet. Ganz oben stand die Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes. Die Erste Hilfemaßnahmen und der Spaß an den Dienstabenden kamen dabei nicht zu kurz. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem das Zeltlager im Kreisverband Goslar, die Kreiswettbewerbe in Goslar, das Sehusafest, die Jahresabschlussfeier und weitere Veranstaltungen rund um Seesen.
Auch in diesem Jahr unterstützte das Jugendrotkreuz die Bereitschaft wieder tatkräftig bei verschiedenen Stadtfesten, Sanitätsdiensten und bei den Blutspendeaktionen. Den Anwärtern wurde es ermöglicht, bei Krankentransporten und Notfalleinsätzen reinzuschnuppern. Insgesamt 1304 Dienststunden wurden hierbei absolviert. Beim Jahresabschluss führte der Weg vom gemütlichen Zusammensitzen im DRK-Heim nach Bad Gandersheim ins dortige Kino „Gandeon“. Im Anschluss gab es für alle „Pizza satt“. Für die große Unterstützung im Jahr 2013 bedankte sich das Jugendrotkreuz ebenfalls.