Ehrenamtlichkeit ist nicht selbstverständlich

Zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag hatte die Ehrenamtsbörse in das Städtische Museum eingeladen.

Kaffee-Nachmittag der Ehrenamtsbörse

Zum Jahresende organsierte die Ehrenamtsbörse Seesen im Städtischen Museum einen gemütlichen Kaffeenachmittag. Eingeladen waren Menschen, die mit der Ehrenamtsbörse und ihren Projekten besonders verbunden sind und die sich in Kindergärten und Schulen, in der Seniorenarbeit, in der Klinik, im Arbeitskreis Alt und Jung, in der Ferienbetreuung und an anderer Stelle einbringen.

Zu Beginn hatte sich der Leiter des Museums, Friedrich Orend, gern bereit erklärt, einige Informationen zum Städtischen Museum und die durchgeführten Sonderausstellungen zu geben. Auf die noch bis zum 15. Februar 2015 laufende Ausstellung „Exotik über dem Nierentisch“ ging er besonders ein. Die Teilnehmenden des Nachmittags hatten anschließend Gelegenheit die Goldscheider-Keramiken näher zu betrachten und sich ihre eigene Meinung darüber zu bilden, ob man sich denn das eine oder andere Objekt im eigenen Wohnzimmer vorstellen könne. Die gleichfalls aus den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in die Ausstellung eingebundenen Möbelstücke regten darüber hinaus zu Gesprächen an.
Renate Krause, Koordinatorin der Ehrenamtsbörse Seesen betonte: „Es ist nicht selbstverständlich, immer wieder freiwillig und ehrenamtlich Aufgaben zu übernehmen und für andere Menschen da zu sein.“ Dem AWO-Kreisverband Goslar, in dessen Trägerschaft die Ehrenamtsbörse steht und dem gesamten Team sei es daher ein Anliegen, für diese Arbeit Dank zu sagen. Erfreut sei man über die gute Resonanz, die diese Veranstaltung finde und hoffe auf weitere gute Zusammenarbeit und die Fortsetzung des großen Engagements.
Ein besonderer Dank ging an Erika Fraas, die seit rund sechs Jahren das Sonntagscafé für Alleinlebende leitet und an Michaela Klingenberg, die sich neben der Büropräsenz um das Projekt „Besucher auf 4 Pfoten“ kümmert. Gudrun Spötter, die aktiv in die Pack- und Verteilaktionen des „Baby- Willkommen in Seesen-Projektes“ eingebunden ist und Anita Menke, die in unglaublicher Vielzahl Schühchen schönster Variation für dieses Projekt herstellt, wurden gleichfalls mit einem kleinen Präsent bedacht.
Während der anschließenden Kaffeerunde tauschten sich die Teilnehmenden über ihre jeweiligen Einsatzorte und die von ihnen durchgeführten oder initiierten Aufgaben aus, um schließlich das Fazit zu ziehen, dass so ein Kaffeenachmittag im Museum keine einmalige Angelegenheit bleiben sollte.