Ein Blick in die Arbeitswelt

Am Stand der Konditorei Kiene gab es neben Berufsinfos auch frische Brötchen für die interessierten Schülerinnen.

Zweite Jugendmesse im Seesener Schulzentrum mit mehr als 30 Ausstellern war ein informativer Tag für Schüler und Eltern

Am vergangenen Sonnabend hatte das Seesener Schulzentrum in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bereits zum zweiten Mal seine Pforten für ein ganz besonderes Projekt geöffnet. Hier fand nämlich in Kooperation der Stadtjugendpflege auch in diesem Jahr wieder die Jugendmesse in der Oberschule statt.

Mehr als 30 Aussteller, unter anderem aus Handwerk, Industrie und Verwaltung, waren an diesem Tag vertreten und standen den Jugendlichen Rede und Antwort. Ziel dieses Projektes ist es, den jungen Menschen und deren Eltern Wege in das Berufsleben aufzuzeigen.
Probieren und mitmachen war an vielen Ständen der Aussteller angesagt: Am AWO-Infostand des Förderzentrums Marie-Juchacz-Schule konnten sich die Besucher beispielsweise im Holzschnitzen probieren. Am Stand der Seesener Physiotherapieschule konnten es sich die Besucher auf Pezzibällen bequem machen, während sie Schulleiterin Andrea Birkner und einigen ihrer Schüler Fragen zum Beruf des Physiotherapeuten stellten. Bei der Konditorei Kiene gab es neben vielen Infos zum Beruf des Konditors auch gleich noch frische Brötchen gratis.
Jeder Schüler hatte einen Laufzettel für die Jugendmesse erhalten. So mussten die Jugendlichen drei Unternehmensstände ihrer Wahl aufsuchen und den Ausstellern Fragen zu den entsprechenden Berufen stellen. Dieser Zettel musste dann am Ende des Tages ausgefüllt bei der zuständigen Lehrkraft abgegeben werden.
Umrahmt wurde die Jugendmesse von einem Bühnenprogramm in der Aula. Hier heizte die Schülerband dem Publikum ordentlich ein. Sportliche Auftritte legten die jugendlichen Mitglieder des MTV Seesen hin. Auch die Gruppe „The Young Strings” der Kreismusikschule Goslar / Seesen und „Sound System” begeisterten bei ihren Auftritten.
Die zweite Jugendmesse war wieder einmal ein informativer Tag, nicht nur für die jungen Besucher, sondern auch für ihre Eltern. Vielen konnte der Tag mit Sicherheit aufzeigen, dass das Arbeitsleben zahlreiche Facetten zu bieten hat und Spaß machen kann.