Ein Netzwerk regionaler Kulturveranstalter

Clubpräsidentin Kerstin Richter bedankte sich bei Heike Hammer-Geries (links) und Odilia Scheuer (rechts). Für den schönen und informativen Vortrag über „Hauptsache Kultur“.

„Hauptsache Kultur“: Informationsabend beim Lions Club Seesen-Osterode

Die Menschen in Südniedersachsen leben in einer Kulturregion und fast jeden Tag finden überall im Land Konzerte, Theateraufführungen, Vorträge oder Feste statt. Doch allzu oft sind die Veranstaltungen nur mäßig besucht, auch weil zu wenige Menschen davon erfahren. Hier muss Abhilfe geschaffen werden.
Zu einem äußerst informativen Abend in Sachen „Kulturmarketing“ konnte deshalb Kerstin Richter, Präsidentin des Lions Clubs Seesen-Osterode „Roswitha von Gandersheim“ am Montag Heike Hammer-Geries und Odila Scheuer begrüßen, die den „Hauptsache-Kultur-Kalender“ und den dahinter stehenden Verein „Kultur in der Region e.V.“ vorstellten.
Aus einem Netzwerk vieler regionaler Kulturveranstalter heraus ist dieser Kalender entstanden und beide Damen haben es sich zur Aufgabe gemacht, alle kulturellen Veranstaltungen des Landkreises Northeim und der Städte Seesen, Alfeld, Freden und Lamspringe zu erfassen und in einem praktischen Faltkalender zusammenzustellen, der leicht seinen Platz am Kühlschrank oder am Küchenschrank findet. Einmal im Monat wird der Kalender in den Tageszeitungen – natürlich auch im „Beobachter“ – abgedruckt und liegt zudem kostenlos bei vielen Veranstaltern und an gut zugänglichen Orten wie Geschäften, Banken, Tourist-Informationen aus. Er ist somit eine sehr gute Werbeplattform für die kulturellen Veranstaltungen von Bodenfelde bis Alfeld und vom Solling bis zum Harz.
Gesponsert wird die Herstellung des Kalenders unter anderem durch die Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim sowie die Kreissparkasse Northeim. Darüber hinaus ist der Verein bei der Finanzierung jedoch auch noch auf Unterstützung durch Spenden und Mitglieder angewiesen.
Leider sind erst sehr wenige der Kulturveranstalter, die ja in hohem Maße von der Werbung über die Ortsgrenzen hinaus profitieren, auch Mitglieder im Verein, aber zum Glück gibt es auch immer wieder Privatpersonen, denen Kultur noch etwas wert ist. Und für einen Mindestbeitrag von 25 Euro pro Jahr kann jeder etwas für die Erhaltung der Region als Kulturland beitragen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.hauptsachekultur.de.