Ein Prosit auf die Tageszeitung

Bei den Gästen kam der Mix aus Skiffle, Schlager und Sehusa-Bier bestens an.

Beobachter feiert gelungenes Bierfest

Drei Tage stand die Stadt Seesen am Wochenende im Zeichen des Bierfestes, zu dem der „Beobachter” anlässlich seines 140-jährigen Bestehens eingeladen hatte. Ein Programmpunkt jagte dabei den nächsten. Am Freitag ging es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her im Festzelt auf dem Jacobsonplatz. Nicht allein den Models lief bei der Modenschau der Schweiß, auch die Besucher gerieten ob der abermals heißen Temperaturen gehörig ins Schwitzen. Am Abend folgte dann die große Ü30-Party mit DJ 17 deluxe. Und die entwickelte sich zu einer echten Sause. Getanzt und gefetet wurde bis weit nach Mitternacht. Auf eher geringe Resonanz stieß am Sonnabendvormittag der geplante Flohmarkt. Nur wenige Aussteller waren gekommen.
Am zweiten Tag stand dann am Abend das Konzert mit Quasimodo Knöterich auf dem Programm. Zunächst hatte Verlagsleiter Bernd Voß die Gäste, darunter unter anderem  Bürgermeister Erik Homann, Stellvertreter Jürgen Ebert sowie den Landtagsabgeordneten Rudi Götz mit Frau Edda begrüßt. Erik Homann dankte der Tageszeitung in seiner kurzen Ansprache für die Idee eines Bierfestes. Überhaupt sei es eine gute Idee gewesen, mit dem Sehusa Bier eine Eigemarke zu schaffen. Und natürlich gratulierte der Verwaltungschef auch zum 140. Geburtstag des „Beobachter”. Es ist toll, dass wir hier in Seesen eine eigene Tageszeitung haben”, befand Homann. Andere Städte vergleichbarer Größe haben dies nur selten. 
Danach war der gemütliche Teil des Abends angesagt. Und Quasimodo Knöterich ließen sich selbst von einem zwischenzeitlichen Stromausfall nicht aus dem Konzept bringen. Nach und nach füllte sich das Zelt dann und bei süffigem Sehusa Bier oder einem kühlen Altenauer stieg der Stimmungspegel stündlich an. Unterstützt wurden die Seesener Skiffle-Herren von der „La-Collina”-Hausband aus Wernigerode, die mit Hits wie „Volare“ und „Azzuro“ für italienisches Flair beim Fest der Tageszeitung sorgten.
Heute dann schloss sich der Reise-Gottesdienst der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Vitus und St. Andreas an, und am Nachmittag klang das Fest mit einer weiteren Modenschau (Sport-Schwager) aus.