Ein Tänzchen am Jubeltag

Auch Seesens 1. Stellvertretender Bürgermeister Jürgen Ebert gratulierte Edith Meißner herzlich zum 100. Geburtstag.

Seesenerin Edith Meißner feierte gestern 100. Geburtstag

„Und alle sind gekommen“: Die Freude ob der vielen Gratulanten war der Seesenerin Edith Meißner (geborene Simon) förmlich ins Gesicht geschrieben. Gestern konnte sie im Hotel „Görtler“ anlässlich ihres 100. Geburtstages unzählige Glückwünsche entgegennehmen. Bei drei Söhnen, zwei Töchtern, 15 Enkelkindern und sage und schreibe 26 Urenkeln kommt ja auch eine ganze Menge zusammen. Die Jubilarin hat in den 100 Jahren alle nur denkbaren Höhen und Tiefen erlebt – glückliche Kindheit in Niederschlesien, früher Verlust des Ehemanns, Flucht, Jahre in der DDR, Ankunft 1959 in Seesen und erfüllter Lebensabend. Edith Meißner, die lange im Seesener Schuhgeschäft ihres Schwagers Kurt mitarbeitete, wohnt wie schon seit vielen Jahrezehnten noch immer in ihrer Wohnung in der August-Winnig-Straße und wird dort von Tochter Brigitte und Schwiegertochter Ute liebevoll betreut. Zu den Gratulanten am gestrigen Dienstag gehörte auch Seesens 1. Stellvertretender Bürgermeister Jürgen Ebert. Der hatte nicht nur Glückwünsche und Blumen mitgebracht, sondern wagte mit der Jubilarin auch ein Tänzchen. Damit löste er ein Versprechen ein, dass er Edith Meißner bei deren 99. Geburtstag gegeben hatte. „Auch wenn ich meine Tanzschuhe nicht mithabe“, wie sie sagte, ließ sich das Geburtstagskind nicht zweimal bitten...