EinBlick(e) in die Arbeitswelt

Reges Treiben herrschte am Sonnabend in der Oberschule bei der Jugendmesse 2017.

Zahlreiche Unternehmen präsentierten sich in der Oberschule

Die Qual der Berufswahl – für viele junge Menschen ist es nicht leicht, sich für eine Ausbildung zu entscheiden. Da ist es gut, wenn man sich gute Tipps einholt und eine ordentliche Beratung geben lassen kann. Am vergangenen Sonnabend hatte das Seesener Schulzentrum nicht zuletzt aus diesem Grund bereits zum dritten Mal seine Pforten für ein ganz besonderes Projekt geöffnet. Hier fand nämlich in Kooperation der Stadtjugendpflege auch in diesem Jahr wieder die Jugendmesse in der Oberschule statt. Rund 30 Aussteller, unter anderem aus Handwerk, Industrie und Verwaltung, waren an diesem Tag vertreten und standen den Jugendlichen Rede und Antwort. Ziel dieses Projektes ist es, den jungen Menschen und deren Eltern Wege in das Berufsleben aufzuzeigen.
Mit dabei waren in diesem Jahr unter anderem die AOK, die MEDI-Schulen, die Konditorei Raffert, das DRK Seesen, die Firma Fröhlich, die Polizei Seesen, die Volksbank eG, das ZEF Seesen, die BBS Osterode, das Relexa Hotel Braunlage, die Asklepios-Krankenpflege-
schule, die Niedersächsischen Landesforsten, der Landkreis Goslar, die Stadt Seesen, die Lebenshilfe, die Zimmerei Tuchtfeld, die Bundeswehr, York Maschinenbau, Atelier Winkler, die Piller Group GmbH, die HarzEnergie oder auch die Fels-Werke.
Probieren und mitmachen war an vielen Ständen der Aussteller angesagt: Die Schüler der 8. Klassen hatten einen Laufzettel für die Jugendmesse erhalten. So mussten die Jugendlichen drei Unternehmensstände ihrer Wahl aufsuchen und den Ausstellern Fragen zu den entsprechenden Berufen stellen. Dieser Zettel musste dann am Ende des Tages ausgefüllt bei der zuständigen Lehrkraft abgegeben werden.
Die Unternehmen nutzten die Veranstaltung, um ihren Beruf vorzustellen. Beratung stand daher im Vordergrund. An einigen Ständen, insbesondere den handwerklichen, bestand aber teilweise auch die Chance, selbst etwas auszuprobieren und damit zu testen, ob dies etwas für sie sein könnte. Aber natürlich waren auch die Stadt Seesen als Verwaltungsinstitution vertreten und auch die Volksbank nutzte die Jugendmesse, um über den Ausbildungsberuf zu informieren.
Immer mehr Ausbildungsstellen, insbesondere im Handwerk, bleiben unbesetzt. Auch darum ging es bei der Jugendmesse, Interesse an Berufen wecken, die vielleicht (noch) nicht so im Fokus der Schüler stehen.
Die dritte Jugendmesse war wieder einmal ein informativer Tag, nicht nur für die jungen Besucher, sondern auch für ihre Eltern. Vielen konnte der Tag mit Sicherheit aufzeigen, dass das Arbeitsleben zahlreiche Facetten zu bieten hat und Spaß machen kann. Zufrieden zeigten sich im Nachhinein auch Schulleiterin Annegret Tuchtfeld und Organisatorin Christine Koschwitz von der Oberschule Seesen. „Es gab von vielen Seiten ein positives Feedback.” Allerdings will man auch überlegen, die Dauer der Messe um rund zwei Stunden zu verkürzen.