Eine Duftrose für das Städtische Museum

Zusammen mit Gärtnermeister Hans Schacht (links) pflanzte Dr. Nadjmabadi die Duftrose ein. Hubert Jahns wohnte der Aktion bei. (Foto: Strache)

Homayun Nadjmabadi schenkt Museum wertvolle Blume

Seesen (mn). Er ist einer der größten Gönner des Städtischen Museums Seesen. Das sagt zumindest Bürgermeister Hubert Jahns über Dr. Nadjmabadi. Die größte Leidenschaft von ihm ist das Sammeln von Dingen, die in einem Zusammenhang zum großen Dichter Wilhelm Busch stehen. Dr. Nadjamabadi ersteigert viele dieser Dinge im Internet. Doch er behält sie nicht, um sie zu Hause in eine Vitrine zu stellen. Er stellt sie den musealen Einrichtungen der Stadt Seesen zur Verfügung. Zu den wertvollen Dingen, die unter anderem im Wilhelm-Busch-Haus in Mechtshausen zu sehen sind, gehören Bücher und Figuren.
Nun hat sich Dr. Nadjmabadi erneut als Gönner hervorgetan. Diesmal hat es jedoch nichts mit dem großen Dichter zu tun. Dr. Nadjmabadi schenkte dem Museum jüngst eine Iranische Rose. Eine „Rose do resht“. Schnell im allgemeinen Gedächtnis der medialen Zeitalters gesucht, erfährt man, dass bei der „Rose do resht“ stark gefüllte, eher kleine, recht regenfeste Pompon-Blüten bei dieser Sorte direkt über dem hellgrünen, recht gesunden Laub stehen. Die Blütenfarbe schwankt zwischen purpur- und kühlem kirschrot.
Gemeinsam mit Hans Schacht, Gärtnermeister der Stadt Seesen, und unter der Aufsicht von Hubert Jahns pflanzte Dr. Nadjmabadi das erlesene Stück in die Erde vor dem Museum.
In etwa zwei Wochen wird die Rose blühen und der Duft den Besuchern des Museums in die Nase steigen.