Eintauchen in die Welt der Bücher

Rudolf Götz las aus „Emil und die Detektive“ vor.

Alljährliche Ausstellung in der Grundschule Jahnstraße / Vorlesestunde mit Landtagsabgeordnetem Rudolf Götz

Eine Veranstaltung darf im Veranstaltungsprogramm der Grundschule Jahnstraße nicht fehlen – die große Bücherausstellung. Auch in diesem Jahr konnte der Eltern- und Förderverein der Schule um Vorsitzende Elke Fahlbusch-Mayer in Zusammenarbeit mit der Seesener Buchhandlung Isabella Beier ein breit gefächertes Angebot an Kinder-und Jugendliteratur präsentieren.

Während ein Besuch für die Jungen und Mädchen bereits im Rahmen des Unterrichts auf dem Stundenplan stand, war die in der Pausenhalle aufgebaute Ausstellung am Freitagnachmittag dann auch für Eltern, Großeltern und Geschwister geöffnet. Und das nicht nur zum Schmökern, sondern natürlich auch zum Kaufen. Bei der großen Auswahl von Büchern aus der „Magic Girls“- oder „Lola“-Reihe, Fußball-, Tier-, Mal- und Rätselbüchern oder auch den Klassikern von „Die drei ???“ oder „Das magische Baumhaus“ hatte der Wunschzettel für den Weihnachtsmann hier und da schon eine stolze Länge erreicht.
Da passte es auch ganz gut, dass am Freitag der 11. Bundesweite Vorlesetag angesagt war. Im Schulterschluss haben es sich hier bekanntlich die Stiftung Lesen, die Zeitung „Die Zeit“ und die Deutsche Bahn Stiftung zur Aufgabe gemacht, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen zu setzen und so Freude am Lesen zu wecken. Als einer von deutschlandweit insgesamt 80.000 Vorleserinnen und Vorlesern hatte sich bei der Grundschule Jahnstraße der Seesener CDU-Landtagsabgeordnete Rudolf Götz eingefunden. Für die Jungen und Mädchen der Klasse 4b um Klassenlehrerin Bärbel Kolle hatte der Politiker mit „Emil und die Detektive“ einen echten Klassiker der Kinderliteratur aus der Feder von Erich Kästner mitgebracht. Götz begnügte sich nicht damit, einzelne Passagen der Geschichte vorzulesen und die Kinder an Emil Tischbeins Verfolgung eines Diebes quer durch Berlin teilhaben zu lassen. Er erklärte den Kindern beispielsweise auch, dass den geklauten 140 Mark heute etwa 500 Euro entsprechen würden und dass ein Grammophon ein alter Schallplattenspieler ist.
Die Kinder lauschten aufmerksam und waren während der Vorlesestunde mucksmäuschenstill. Und wer weiß: Vielleicht ist ja der eine oder die andere an diesem Vormittag auf den Geschmack gekommen und entdeckt seine Freude am Lesen (wieder).