Elternhaus weiter mit Spenden bedacht

Präsentkorb mit Wurstspezialitäten überreicht: Das Organsiationsteam des Herrenabend 2013 mit (von links) Jochen Neidhard, Dieter Brinkmann, Holger Schlange, Ehrengast Dirk Rossmann, Horst Traupe, Claus Beckmann, Sigrun Traupe, Detlef Macke und Ralf Traupe.

Herrenabend 2013 steht im Zeichen des Gedenkens an Friedel Traupe / Unternehmer Dirk Rossmann Ehrengast

„Ihr Engagement ist bewundernswert“, lobte Dirk Rossmann das Organisationsteam des Herrenabends, als er sich am späten Abend verabschiedete. Der erfolgreiche Unternehmer der gleichnamigen Drogeriekette war Ehrengast der Charity-Veranstaltung am Freitag auf Traupes Tenne in Harriehausen.

Rund 45 Minuten sprach Rossmann über sich, sein Leben und sein Unternehmen. Vom Tellerwäscher zum Multimillionär – so liest sich die Vita eines Mannes, der mit 14 Jahren Drogist wurde und bereits im zarten Alter von zwölf Jahren seine ersten Umsätze tätigte. „Wenn man im Leben etwas erreichen will, muss man dafür kämpfen“, erklärte Rossmann sein Erfolgsrezept.
Dieter Brinkmann, der den Staffelstab als Sprecher des Herrenabends in diesem Jahr von Ralf Traupe übernommen hat, erinnerte in seiner Ansprache noch einmal an Friedel Traupe, Gründer des Herrenabends, der im vergangenen Jahr verstorben war. Ihm gedachten die Gäste, indem sie sich von den Pläten erhoben und eine Schweigeminute einlegte. „Friedel, Du hat viel bewegt, Du hast viel erreicht und Du wirst immer Deinen Platz unter uns haben“, so Brinkmann in memorian an Friedel Traupe.
Der Herrenabend stand auch in diesem Jahr wieder im Zeichen des guten Zweckes. Rund 25.000 Euro waren und sind geflossen, und wie immer hoffen die Macher, dass noch etwas obendrauf kommt. Die „Macher“, das sind Jochen Neidhardt, Dieter Brinkmann, Holger Schlange, Claus Beckmann, Horst und Sigrun Traupe, Detlef Macke und Ralf Traupe, die sich abermals freuen durften, zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung willkommen heißen zu dürfen. Zu den Gäste gehörte ebenso Otfreid Gericke von der Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen, der im Anschluss an das Schlachteessen zu den Gästen sprach.


„4.500 Familien haben im
Elternhaus gelebt, um
ihren Kind beizustehen“

„Seit 25 Jahren hat die Finanzierung des Elternhauses für uns absolute Priorität“, erklärte Gericke. Und weiter: „Wir sind froh, dass uns in dem vergangenen Vierteljahrhundert gelungen ist, die Arbeit im Elternhaus nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch auszuweiten und damit den über 4.500 Familien, die im Elternhaus gelebt haben, in der Zeit größter Sorge um ihr Kind beizustehen.“
Das gespendete Geld kommt der Elternhilfe sowie dem Projekt „KIMBU – Häusliche Kinderkrankenpflege Göttingen“ zugute. In diesem Zusammenhang erinnerte er an das Doppeljubiläum 25 Jahre Elternhaus und 15 Jahre KIMBU. „Es ist das erste Mal, dass Friedel Traupe nicht mehr unter uns ist. Wir verdanken ihm unendlich viel. Er würde sich mit Sicherheit sehr freuen, dass die Tradition des Herrenabends weitergeht und die Unterstützung des Elternhauses, was ihm immer eine Herzensangelegenheit war, fortgesetzt wird“, schloss Gericke seine Rede.