Ende April wird die Marktstraße saniert

Professor Dr. Rainer Hobigk von der Infraplan-Gesellschaft für Infrastrukturplanung mbH (stehend) stellte die Sanierungspläne für die Markstraße vor. Er sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung standen den Bürgern während der Einwohnerversammlung am Mittwochabend Rede und Antwort.

Stadtsanierung geht im Frühjahr in die nächste Runde / Jacobsonstraße frühestens 2016 an der Reihe

„Die Poststraße war der zweite Streich und der dritte folgt sogleich!“ In Anlehnung an den in Mechtsausen begrabenen Dichter Wilhelm Busch stellte Professor Dr. Rainer Hobigk von der Infraplan-Gesellschaft für Infrastrukturplanung mbH am Mittwochabend im Bürgerhaus die Pläne zur bevorstehenden Sanierung der Marktstraße vor.

Die Sanierung dieses Bereichs wäre in der Tat „der dritte Streich“, nachdem die Sanierung der Straßen „Am Markt“ und „Poststraße“ bereits fertig ist.
Im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme des Stadtzentrums ist – wie bereits mehrfach berichtet – vorgesehen, auch den zentralen Innenstadtbereich Marktstraße attraktiver zu gestalten. Dieser Bereich wird nun vorgezogen. Als erster Bauabschnitt soll der nördliche Teil der Marktstraße zwischen der Straße Am Markt und der Jacobsonstraße neu gestaltet werden. In diesem Zuge soll auch der Kreuzungsbereich Jacobsonstraße / Marktstraße erneuert werden.
Mit den Baumaßnahmen zur Neugestaltung dieses Teiles soll bereits im Frühjahr begonnen werden. Wie Matthias Habekost vom Ingenieurbüro Metzing mitteilte, sollen die Arbeiten direkt im Anschluss an das Frühlingsfest Ende April beginnen und spätestens am Sehusafest-Wochenende abgeschlossen sein. „Wir müssen uns sputen“, hieß es seitens der Planer. Lediglich einige Anpflanzungen sollen dann noch später im Herbst erfolgen. Im Vorfeld der eigentlichen Sanierung werden aber bereits Kanalarbeiten erfolgen.
In der Ausgestaltung soll sich die Sanierung wie nicht anders zu erwarten war an der Art und Weise der bereits sanierten Straßen „Am Markt“ und „Poststraße“ orientieren. Entfallen werden die bisherigen Parkplätze vor dem städtischen Rathaus, dafür werden im weiteren Verlauf der Marktsraße Quer-Einstellparkplätze geschaffen (siehe Skizze oben).
Rund 50 Interessierte hatten sich am Mittwochabend im Bürgerhaus eingefunden, um sich die Pläne anzuhören und ihre Kritik oder Anregungen vorzubringen. Davon wurde teils auch rege Gebrauch gemacht.

Wunsch nach Fußgängerzone wird nicht Rechung getragen

Der Forderung, den ganzen Innenstadtbereich als Fußgängerzone auszuweisen, wurde da indes relativ schnell ad acta gelegt. Anlieger schlugen zudem vor, die Höhe der Straße auf die Höhe der Eingänge zu Geschäften anzugleichen, um barrierefreie Eingänge zu schaffen. Inwiefern das realisierbar ist, wird sich zeigen müssen. Die Stadt will hier den Dialog mit den Anliegern suchen.
Ursprünglich war geplant, in diesem Jahr zunächst die Jacobsonstraße zu sanieren und erst dann die Martkstraße. Aufgrund der zu erwartenden Pro-Quadratmeter-Zuschüsse durch das Land Niedersachsen ist man bei der Stadt Seesen aber von diesem Vorhaben abgerückt. Die Sanierung der Jacobsonstraße wird dann voraussichtlich erst im Jahr 2016 erfolgen.