Englische Köstlichkeiten in der Jugendfreizeitstätte

Giovanni Graziano schaut den Kindern über die Schulter und gibt Tipps.

Giovanni Graziano kochte gemeinsam mit Xenja, Ronja, Sven, Laura und Lorenz Fish & Chips

Seesen (hz). Fish & Chips gehören zu den britischen Stereotypen – wie der Fünf-Uhr-Tee, das akkurate Schlangestehen oder der gewöhnungsbedürftige Humor. Doch warum sehen wir dieses Essen als typische Delikatesse der Briten an? Das liegt unter anderem an der langen Geschichte von den frittierten Fischstückchen und Kartoffelspalten. Man vermutet, dass französische und jüdische Siedler Teile des Rezepts mit nach England brachten, wo es schließlich vervollständigt wurde. Schon 1860 öffneten die ersten Fish & Chips Stores ihre Türen – eine Lebensmittelknappheit ließ die Kartoffel als Nahurngsmittel äußerst wichtig, und die Mahlzeit ein voller Erfolg werden.
Ein Stückchen England brachte auch Giovanni Graziano in die Räumlichkeiten der Jugendfreizeitstätte. Die kleinen royalen Teilnehmer durften das typisch englische Gericht nachkochen und hatten dabei jede Menge Spaß. Während Lorenz und Laura in der „Fischkette“ standen und gemeinsam die Filets in mundgerechte Stücke schnippelten und im Backteig panierten, durften Ronja und Xenja die Gürkchen für die Soße klein schneiden. Sven teilte derweil die Kartoffeln in Spalten und schwenkte sie danach in gesundem Olivenöl mit Salz und Pfeffer.
Als alles soweit vorbereitet war, wurden die Fisch & Chips im Backofen knusprig braun gebacken. Kaum ein Land löst mit seinem Essen so unterschiedliche Reaktionen aus wie England. Aber hier waren sich nicht nur die Kinder einig, sondern auch Giovanni Graziano: englisches Essen kann richtig lecker sein.