Entführung in die Schweizer Bergwelt

Dehler und Huber lasen Pasagen aus dem Original und schlüpften in die Rollen der Protagonisten.

Die Stillen Hunde präsentierten am vergangenen Sonnabend den Jugendroman „Heidi“

Am Sonnabend entführten die „Stillen Hunde“ Stefan Dehler und Christoph Huber diesmal 150 Besucher in die Schweizer Bergwelt. Sie präsentierten an diesem Abend „Heidi“ von Johanna Spyri, den 1880 und 1881 erschienenen Jugendroman rund um das Wunderkind Heidi. Der Abend startete für die Besucher in den Räumen der Stadtbücherei bevor das Publikum in den Saal des Jacobsonhauses wechselte.
Dort erwartete die Besucher eine Bergwelt, die die Schauspieler mit einzelnen Bühnenelementen darstellten. Die Zuschauer erlebten die Geschichte von Heidi ganz neu und einige wurden in die Handlung mit eingebunden, mussten „Ziegenmilch“ probieren, Schweizer Kräuterbonbons landeten im Zuschauerraum oder Tannen auf der Alm mussten von Zuschauern dargestellt werden.
Die Schauspieler lasen Passagen des Originaltextes und schlüpften in die Rollen der Protagonisten. In der Pause erwartete die Besucher ein kleiner Imbiss in der Bücherei bevor es dann im Saal weiterging. Nach der Stärkung erwartete die Besucher Heidis Zeit mit Klara in Frankfurt, wo sie mit Tischmanieren und dem Konsum von Äppelwoi konfrontiert wurde. Die Stillen Hunde verstanden es wie immer mit wenig Requisiten zahlreiche Akteure des Buches sowie Situationen darzustellen. Eine gelungene Vorstellung der beiden Schauspieler bescherte dem Publikum einen interessanten und lustigen Abend, der erst kurz vor Mitternacht endete.