Entrepreneurship-Programm wird auf den Weg gebracht

Reichlich Diskussion um Feldversuch für Gründerszene im Stadtrat

Kurz bevor der Stadtrat am Mittwoch in seine Sommerpause ging, mussten sich die Ratsmitglieder am Mittwochabend während ihrer Sitzung bei hochsommerlichen Temperaturen draußen mit dem Thema „Entrepreneurship-Programm” beschäftigen. Entrepreneurship? Nun, den meisten wird allein der Begriff beim ersten Mal schwer über die Lippen gehen. Geschweige denn, dass „Otto Normal” weiß, was damit gemeint ist. Den Mitgliedern des Stadtrates passiert das mittlerweile nicht mehr, wird über das Thema „Unternehmergeist”, „Gründertum”, „Gründerszene” oder „Gründerkultur” – was Entrepreneurship frei übersetzt bedeutet – doch seit Monaten diskutiert und debattiert. So zunächst auch und intensiv im Wirtschaftsausschuss. Dieser hatte sich Anfang Juni mit knapper Mehrheit für das Angebot des sogenannten Technologie TransferZentrums ausgesprochen.
Worum geht es genau? Prof. Dr. Reza Asghari (Ostfalia Hochschule) hatte angeregt, in den Mauern der über 1000-jährigen Stadt am nordwestlichen Harzrand eine Gründerszene zu etablieren. Asghari ist seit 2009 Inhaber der Gemeinschafts-Professur für Entrepreneurship an der TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule und in dieser Funktion auch Leiter des an der Ostfalia Hochschule angesiedelten „Entrepreneurship Center“. Die räumlichen Möglichkeiten im Stadtgebiet, die Nähe zur Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld und die Infrastruktur sprechen für Seesen. Für Asghari sei das besonders reizvoll, um hier einen Feldversuch zu starten. Ein Angebot hat der Fachmann für das sogenannte Entrepreneurship der Stadt unterbreitet. 

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 22. Juni 2017.