„Er glaubte wohl, IWF heißt I want to fuck“

Christoph Brüske sorgte am Dienstagabend in der Aula für Erheiterung. Der Kölner Kabarettist war auf Einladung der Volksbank zu Gast.

Kabarettist Christoph Brüske in Hochform / Volksbank Seesen hatte eingeladen / Angriffe aufs Zwerchfell

Noch bevor Olaf Lesemann, Vertriebsdirektor von der Union Investment, beim Infotainment-Abend der Volksbank Seesen über die Kapitalmärkte und Anlegerstrategien referierte, startete Kabarettist Christoph Brüske erste Angriffe auf das Zwerchfell. Er hieß das Publikum in der „Erik-Homann-Arena“ willkommen, sprach von Seesen als „G-Punkt an der A 7“. Auch im weiteren Verlauf des Abends war Brüske in Hochform, so dass wohl kein Auge trocken blieb. Egal, ob Euro-Krise, Klimawandel oder Atomausstieg, „es grünt so grün, wenn Japans Kerne glühen“, kaum ein Ereignis blieb von seiner spitzen Zunge verschont. Aber auch viele Persönlichkeiten des Zeitgeschehens bekamen ihr Fett weg, zum Beispiel Dominique Strauss-Kahn, „der Sohn von Franz Josef Strauß und Olli Kahn“: „Er glaubte wohl, IWF heißt I want to fuck“, sinnierte Brüske. Natürlich kam auch die FDP nicht ungeschoren davon. Brüske hatte sich überlegt, wie die Welt wohl ohne FDP aussehen würde. Um dies zu demonstrieren, ließ er drei Buchstaben ganz einfach weg. So herrschte dann „Riee, reuee, Eierkuchen“, und aus dem Wirtschaftsminister wurde Hili Rösler. Noch viele weitere bemerkenswerte Wortkreationen kamen auf diese Weise zur grenzenlosen Erheiterung des Publikums zustande.
Zu Ende ging der Auftritt mit einer „Ode an Seesen“, nach der Melodie von „New York, New York“. Erst nach einer Zugabe ließ ihn das Publikum gehen. Nachdem die Lachtränen getrocknet waren, ließen die Gäste den Abend auf Einladung der Volksbank bei einem Imbiss und Getränken ausklingen.