Erstorientierung und Wertevermittlung

Den Projektteilnehmern soll das Ankommen in Deutschland erleichtert werden.

Kursprojekt für Asylbewerber dauert drei bis vier Monate

Mit dem Monat August startete die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Projekt „Erstorientierung für Asylbewerber/-innen“ in Seesen in den Räumen des AKIT in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten Ludmila Heilmann.
„Wir wollen das Ankommen in Deutschland erleichtern und dies können die teilnehmenden Flüchtlinge durch das Wissen über die Gegebenheiten vor Ort sowie die Basiskenntnisse in der deutschen Sprache“, so Ludmila Heilmann.
Das Projekt richtet sich vorrangig an volljährige Personen mit einer Aufenthaltsgestattung (offenem Asylverfahren) und keiner guten Bleibeperspektive. Die Schulpflicht sollte erfüllt sein. Ziel ist eine Erstorientierung und somit eine Erleichterung des Ankommens/Zurechtfindens in Deutschland. Die Teilnahme erfordert keine Vorkenntnisse.
Teilnehmer im Projekt erfahren Nützliches und Notwendiges über verschiedene Bereiche des täglichen Lebens in Deutschland und ihrer neuen Umgebung. Hierbei lernen die Teilnehmer auch den nötigen Wortschatz und die Redewendungen.
Jeder Kurs besteht aus verschiedenen Modulen und dauert etwa drei bis vier Monate. Das Modul „Werte und Zusammenleben“ ist verpflichtend von jedem Teilnehmer zu besuchen. Hier eine Modulübersicht: Alltag in Deutschland – Arbeit – Einkaufen – Gesundheit/medizinische Versorgung – Kindergarten/Schule – Mediennutzung – Orientierung vor Ort: Verkehr, Mobilität – Sitten und Bräuche, lokale Besonderheiten – Sprechen über sich und andere/soziale Kontakte.
Die Teilnahme an solch einem Kurs ist kostenfrei und offen für Männer und Frauen.