„Erwachsen werden“ – wieder erfolgreiches Lions-Quest-Seminar

Die Teilnehmer des LQ-Seminars mit LQ-Trainer Hartmut Denker (rechts).

Pädagogen aller Schulformen lernen viel Hilfreiches für den Umgang mit jungen Menschen

Seesen (bo). In der vergangenen Woche fand in den Räumlichkeiten der Asklepios Kliniken in Seesen wie in den Jahren zuvor ein „Lions-Quest“ Seminar für Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen statt. Das Seminar wird von den Lions Clubs der Region gesponsert und dient der Gewalt- und Suchtprävention an Schulen ab der 5. Klasse.
Ziel und Inhalt der Lions-Quest-Seminare ist es, den Lehrern und Lehrerinnen Material und Strategien an die Hand zu geben, um ihre Klassen im Unterricht besser führen zu können – mit besonderem Augenmerk auf Konfliktmanagement, Soziale Integration von Schülern , Verhinderung von Gewalt, Suchtprävention und Stärkung der Klassengemeinschaft und des individuellen Selbstvertrauens der einzelnen Schüler.
In diesem Herbst kamen insgesamt 29 Teilnehmer zusammen „um gemeinsam zu lernen“. Vertreten waren Lehrer der Realschule Seesen, des Tilman-Riemenschneider Gymnasiums in Osterode, der HRS sowie des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums in Herzberg, des Robert Koch Gymnasiums Clausthal-Zellerfeld, der Rhumetalschule Katlenburg-Lindau, der Wartbergschule Osterode, aber auch Lehrer der Hauptschule Kaiserpfalz aus Goslar und des Werner von Siemens Gymnasiums in Bad Harzburg.
Auch diesmal waren es vor allem Pädagogen, deren Schulen bereits erfolgreich mit Lions Quest arbeiten und zum Teil bereits das Qualitäts-Siegel erhielten (wir berichteten, die Red.)
Während des Seminares wurden spielerisch Strategien erprobt, die die Jugendlichen miteinander in Kontakt und ins Gespräch bringen sollen, es wurden gemeinsam Stunden und Unterrichtseinheiten vorbereitet und Lösungen erarbeitet. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer ein umfangreiches Handbuch mit entsprechenden Unterrichtsvorschlägen für alle möglichern Konfliktbereiche, welche jedoch individuell abwandelbar sind und auf die jeweilige Situation und die Jugendlichen angepasst werden können. Dass das Unterrichtspensum für die Lehrkräfte nicht zu einer allzu trockenen Sache wurde, dafür sorgten dann schon die sogenannten „Energiser“ – Bewegungsspiele zum Spannungsabbau und zur Konzentrations-Steigerung, die universell im Unterricht einsetzbar sind und von den Kursteilnehmern auch gleich mit Begeisterung vor Ort ausprobiert wurden. Alle Lehrer und Lehrerinnen bestätigten einhellig in ihrer abschließenden Bewertung viel Wertvolles und Hilfreiches für den Umgang mit jungen Menschen gelernt zu haben und in ihren Lehreralltag mitzunehmen und bedankten sich herzlich bei dem Seminarleiter Hartmut Denker, die die Veranstaltung mit viel Herz und Engagement leitete, sowie bei Andrea Dr. Huth und dem Lionsclub Seesen-Osterode, der sich auch in diesem Jahr wieder um die Organisation und Teilverpflegung der Teilnehmer kümmerte.