Exzellenter Sonatenabend im Bürgerhaussaal

Lions-Präsidentin Kerstin Richter überreicht hier Felicia Terpitz und Michael Kravtchin floristische Präsente.

Damen-Lions-Club zum zweiten Mal Gastgeber eines hochklassigen Kammerkonzertes / Stehende Ovationen

Bereits zum zweiten Mal organisierten die Damen des Lions-Clubs Seesen-Osterode „Roswitha von Gandersheim“ gemeinsam mit dem Verein des „Internationalen Musikfestes Goslar Harz“ ein hochklassiges Kammerkonzert in Seesen.
Kerstin Richter, die Präsidentin des Lions Clubs und Dagmar Grasemann, die Organisatorin des Musikfestes, unterstrichen in ihrer Begrüßung die wiederholt gute Zusammenarbeit und das stilvolle Ambiente im Saal des Bürgerhauses.
Die beiden Künstler des Sonatenabends, Felicia Terpitz (Vioiline) und Michael Kravtchin (Klavier) faszinierten ihr Publikum mit ihrer unangestrengten Virtuosität und ihrem hingebungsvollen Spiel. Auch schwierigste Passagen wurden mit großer Leichtigkeit perfekt gespielt und begeisterten die Zuhörer.
Der Abend begann mit einer Sonate von Claude Debussy, die – wie Felicia Terpitz in ihren einführenden Worten hervorhob – zur Feier des 150. Geburtstages des Komponisten an den Anfang gesetzt wurde. Es folgte die „Frühlingssonate“ von Ludwig van Beethoven, bei der das Auditorium von der einfühlsam vorgetragenen Musik gleichsam eingehüllt und davongetragen wurde.
In der Pause konnten sich die Zuhörer von den Lions Damen mit Prosecco, Getränken und liebevoll zubereitetem Fingerfood verwöhnen lassen.
Der Erlös dieser Aktion wird – wie bereits berichtet – samt und sonders dem Projekt „Klassik im Klassenzimmer“ zugute- kommen, bei dem junge Künstler des Musikfestes die Sehusaschule, die Realschule, zwei Grundschulen und das Jacobson-Gymnasium besuchen werden, um den Kindern und Jugendlichen eine Einführung in die klassische Musik zu vermitteln.
Die zweite Hälfte des Konzerts wurde mit der „Suite populaire espagnole“ von Manuell de Falla und der A-Dur Sonate von César Franck genauso hochkarätig fortgesetzt, was die Besucher zu stürmischem Beifall, „Bravo“-Rufen und stehenden Ovationen veranlasste. Diese Begeisterung wurde von den jungen Künstlern natürlich auch mit zwei Zugaben belohnt.
Der gelungene Konzert­abend fand vor dem Bürgerhaus bei letzten Häppchen und einem „Schlürschluck“ noch eine gelungene Fortsetzung, an der auch die jungen Musiker teilnahmen. Auch sie waren ob der besonderen Atmosphäre des Konzertabends angetan. Auch wenn nur etwa 60 Zuhörer anwesend gewesen seien, habe man doch eine einzigartige Intensität gespürt; eine Intensität, die anspornend gewirkt habe.
Alle Teilnehmer dieses gelungenen Abends waren sich schließlich darüber einig, etwas Unvergleichliches erlebt zu haben.