Familiäres Flair beim Musemsfest

Museumsleiter Friedrich Orend verlieh dem handbetriebenen Karussel den notwendigen Anschwung.

Trotz Regen kamen immerhin rund 250 Besucher / Spiel und Spaß für Groß und Klein

Es mögen in diesem Jahr rund 250 Gäste gewesen sein, die das Museumsfest in Seesen am Sonntagnachmittag besuchten. „Das ist natürlich deutlich weniger als in den letzten Jahren, aber das Wetter war uns diesmal eben auch nicht hold“, bilanzierte Museumsleiter Friedrich Orend am Tag nach der Veranstaltung im Gespräch mit dem „Beobachter“. Dennoch war er nicht unzufrieden: „Wenn man an die Anfänge in den Jahren 2004 und 2005 zurückdenkt, als 50 bis 60 Personen dabei waren, dann kann man sagen, dass wir uns mit dem Museumsfest fest etabliert haben.
Zum 36. Mal hatten die Museen nunmehr bereits den „Internationalen Museumstag“ ausgerufen. Unter dem Titel „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!“ hatten Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu diesen Tag am Sonntag eingeladen.
Auch das Museum in Seesen hatte sich mit zahlreichen Attraktionen ins rechte Licht gerückt – abermals selbst­ver­ständlich initiiert und organisiert von den Mitgliedern des Freundeskreises.
Natürlich gaben sich auch wieder die Damen der „Historischen Hochzeitstafel“ die Ehre. Gastfreundlich kredenzten sie den Gästen an ihrer reich gedeckten Tafel Kaffee und Kuchen. Neben einer Töpferei, in der sowohl große als auch kleine Gäste ordentlich mitmachen durften, gab es für die jüngsten Besucher auf dem weitläufigen Areal auch wieder das Nostalgie-Karussell, das vor dem Museum seine Runden drehte. Museumsleiter Friedrich Orend höchstpersönlich sorgte an dem handbetriebenem Karussell für den Antrieb.
Für weitere Unterhaltung sorgte auch das „Löwenecker Theaterchen“ mit dem farbigen Schemenspiel „Der Tausendfüßler und der Skarabäuskäfer“. Mit Steaks und Bratwurst, Waffeln und Kaffee, Bier, Wein, Wasser und Limonade versorgte der Freundeskreis die Besucher, zu denen auch Bürgermeister Erik Homann mit Familie sowie der Stellvertretende Bürgermeister Jürgen Ebert gehörten. Sie alle genossen das fast schon familiäre Flair im Städtischen Museum.