Faslabend, Blasenleiden und Sweety Glitter

In Rhüden rockte Sweety Glitter...

Mehrere kulturelle Hochkaräter lockten am Wochenende im Seesener Stadtgebiet

Hoch her ging es am vergangenen Wochenende in Seesen beziehungsweise den beiden Stadtteilen Rhüden und Kirchberg. Gleich drei kulturelle Veranstaltungen lockten am Sonnabend die Gäste an – und sowohl der Faslabend im Hotel Wilhelmsbad als auch die beiden Konzerte mit Sweety Glitter im Rhüdener Hotel zum Rathaus beziehungsweise der Jubiläums-Auftritt mit „Churchhills Blasenleiden“ im Dorfgemeinschaftshaus Kirchberg, waren bestens frequentiert.

Die beiden letztgenannten Veranstaltungen waren gar ausverkauft. Großen Applaus gab es im Wilhelmsbad für das Programm, dass die Jugend- und Heimatgruppe des Harzklub-Zweigvereins Seesen unter der Regie Antje Großes auf die Beine gestellt hatte. Mascha Tillmann und Horst Schiller brillierten auf der Bühne mit dem Seesener „Spiegel“. Wie lohnenswert die Lektüre der Tageszeitung sein kann, wurde hier unter Beweis gestellt. Ein Streifzug durch die lokalen Themen Seesens kam bestens an. Dafür und auch für die Vorführungen der Bornhäuser Tanzgruppe und der Nauener Nonnen gab es langanhaltenden Applaus im gut besetzten Saal.
Völlig aus dem Häuschen waren die Besucher des Jubiläumskonzertes von „Churchhills Blasenleiden“, die am Sonnabend in Kirchberg eingeladen hatten. „Musik von der Wiege bis zur Bahre“ lautete das Motto, unter dem das Jubiläum bis weit nach Mitternacht musikalisch gefeiert wurde. Rudi Wuttke, Ralph Wagner, Gösta Grabau und Co. brannten ein sprichwörtliches Feuerwerk an Hits ab. Tränen lachten die Besucher, als Rudi Wuttke im Kinderwagen und in Strampelanzug durch den Saal kutschiert wurde.
Und auch in Rhüden brodelte am Sonnabend das Hotel zum Rathaus. Hier hatte die Braunschweiger Glam-Rock-Formation „Sweety Glitter“ den Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und rockte bis spät in die Nacht. Hunderte begeisterte Besucher feierten hier ausgelassen.
Über alle drei Veranstaltungen wird der Seesener „Beobachter“ in den kommenden Tagen noch gesondert berichten.