Fast 4600 Dienststunden schlagen zu Buche

Sie wurden für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt: (von links) Margot Wittenberg, Anni Steinemann, Anni Probst und Anni Röpke. (Foto: Koch)

DRK-Ortsverein Rhüden zieht Bilanz / Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

Von Johannes Koch, Rhüden

Am vergangenen Freitag tagte der Ortsverein des DRK Rhüden im Hotel „Zum Rathaus“, um im Rahmen der fälligen Jahreshauptversammlung die verflossenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen.
Nach den üblichen Regularien gab die 1. Vorsitzende des OV, Heidegret Schipplick, zunächst einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Berichtszeitraum. Dabei hob sie auf die gute Zusammenarbeit in Rhüden ab: sowohl im Blick auf die Geschäftswelt als auch hinsichtlich des Ortsrates und der Ortswehr. Dabei lagen ihr die Blutspende-Termine mit ihrer guten Resonanz (270 Spendende) besonders am Herzen. Aber auch die Kleidersammlungen blieben durchaus nicht unerwähnt. Beide Säulen des Vereinslebens werden alsbald Neuauflagen erleben.
Bereitschaftsleiter Jürgen Schipplick knüpfte in seinem Bericht für den Beritt Bornum-Rhüden an den Tenor seiner Ehefrau punktgenau an. „Unser Einsatztagebuch 2011 zählt 66 Eintragungen, daraus ergeben sich 4586 Dienststunden“, resümierte Schipplick.
„Einige wenige Einsätze und Veranstaltungen möchte ich besonders hervorheben“, so Schipplick weiter. Im Folgenden erinnerte er an Besuch des Arbeitskreises patientengerechtes Retten im Mai, an das Projekt „Ein Krankenhaus (Hildesheim) zieht um" im September und an die Übung ,,Ambergau 2011“. Dabei beteiligte sich die Ortsgruppe an einer Einsatzübung bei den HAW Linings in Bornum.
Schließlich gern noch ein paar Bemerkungen zur hell leuchtenden Kür. Heidegret Schipplick konnte verdiente Mitglieder auszeichnen. Anni Röpke, Anni Steinemann, Margot Wittenberg und Anni Probst für satte 60 Jahre, Margot Wienecke für lange 40 Jahre und Christina Dittmar, Günter Lawes und Hans-Henning Willer für 25 Jahre treue Mitgliedschaft. Was die Gratulanten zu irgendeinem Zeitpunkt dazu bewegt haben mag, sich dem DRK anzu­schließen, wusste stellvertretend für viele Anni Steinemann zu berichten: Sie sei seinerzeit aufgrund des klar strukturierten Geschichtsunterrichtes ihres Schulrektors beigetreten und viele Jahre danach auch aktiv gewesen, weil sie das Vorbild des Gründers aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrung überzeugt habe.
Die Grußworte der Gäste – Ortsbürgermeisterin Irene Pülm, Mike Illers von der Ortswehr, Wilfried Wende sowie Reiner Körner vom Ortsverein Seesen, dankten für die Einladung und hoben im Ganzen vor allem eins hervor: die andernorts leider nicht so zu beobachtende hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Rettungskräften in einer akuten Gefahrensituation.
Natürlich schweißt eine ständige und akute Hochwasser-Bedrohung Menschen eher zusammen als Leute, die hoch auf dem Berge oder in der weiten Fläche wohnen. Aber es könne durchaus auch alles ganz anders sein!