Fest-Auftakt mit Bieranstich

 

Der Kommersabend läutet dreitägiges Seesener Schützenfest ein

Schützenliesel, dreimal hat’s gekracht....! Mit einem stimmungsvollen Kommersabend am Freitag nahm das fünfte gemeinsame Seesener Schützen- und Volksfest, ausgerichtet von der Seesener Schützen- und Volksfestgemeinschaft, also von der Seesener Schützengesellschaft von 1428 und dem Seesener Schützenverein von 1956 am Freitag seinen Auftakt. Wie schon in den Jahren zuvor, so wurde der Schützen-Feier-Marathon amWochenende auch dieses Mal wieder mit einem Kommers eingeläutet. Der 1. Vorsitzende des Seesener Schützenvereins, Bernd Schwerdtfeger, und der 1. Vorsitzende der Seesener Schützengesellschaft, Wolfgang Sundmacher, konnten im Rahmen des Kommersabends zahlreiche Persönlichkeiten aus nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens willkommen heißen.
NebenBürgermeister Hubert Jahns, Propst Thomas Gleicher, den beiden Bürgermeisterkandidaten Hanna Kopischke (SPD) und Erik Homann (CDU) konnten die Schützen unter anderem auch die Vertreter der Volksbank (Armin Gernhöfer), Landessparkasse (Winfried Barkschat) und Deutsche Bank (Phillip Oldenburg) sowie Fachbereichsleiter Uwe Zimmermann, Polizei-Chef Helmut Fischer und Stadtbrandmeister JürgenWarnecke. Natürlich ließ es sich Bürgermeister Hubert Jahns nicht nehmen, beim letztenSchützenfest unter seiner „Regentschaft“ denFass­bieranstich vorzunehmen – und das gewohnt treffsicher. Nach wenigen gezielten Schlägen konnte das Schützenfest-Freibier dann ausgeschenkt werden.
Zuvor hattenHubert Jahns, der Stellvertretende Landrat Wolfgang Just (FDP) und Propst Gleicher das Schützenwesen hervorgehoben und die Ausübung des Schießsports sowie die gesellschaftlicheAufgabe der Schützenvereine hervorgehoben.
Die Aktiven in ihrendekorierten Schützentrachten hörten das natürlich nur allzu gern, sofern sie denn verstanden, was vorn am Mirofon gesprochen wurde. Die Musik vom Rummelplatz jedenfalls erhöhte zusammen mit den Ansprachen den Geräuschpegel. Der Worte waren damit – zunächst jedenfalls – ohnehin genug getan.
Zu einem der ersten Höhepunkte am Kommersabend zählte anschließend nämlich die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder. Mit der Kreissilbernadel wurden von der SGSeesen dabei HermannKolle und Cornelia Wunderlich ausgezeichnet. Manfred Golgath, Willi Wurziger und Rolf Hüter von der SGvon 1428 wurden anlässlich ihrer 50-jährigen Mitgliedschaft die Ehrennadel in Gold überreicht.
Die gleiche Auszeichnung gab es für die beiden „SG-Veteranen“ HermannKolle und Wolfgang Hausmann, die bereits seit 60 Jahren dem Verein angehören,
Klaus Lange (55 Jahre / Gründungsmitglied) und Hellmut Junge (40 Jahre) vom SSV wurden ebenfalls für langjährige Treue geehrt.
Und natürlich standen am Kommersabend auch zahlreiche Pokalvergaben auf dem Programm. Man musste schon ein ausgewiefter Schützenkenner sein, um zu verstehen, wer welchenPokal für sich reklamieren durfte.
Die Niedersachsenscheibe 2011 ging beim SSV an Dominik Keller und Fabienne Keller (Jugend) sowie bei der SGan Jonas Werner (Jugend) und Bernd Dresel. Sie wurden von Winfried Barkschat an die zielsicheren Schützen übergeben.
DenMarkthaus-Pokal überreichte Center-Manager Heinz-Dieter Trager an Christel Brackmann (SSV) und Rolf Hüter (SG). Trager, der die Trophäen überreichte, wies bei der Gelegenheit darauf hin, dass das „Markthaus“ einmal mehr seine Verbundenheit mit den beiden großen schießsporttreibenden Vereinen in der Seesener Kernstadt dokumentieren wolle, und diese Verbundenheit auch weiterhin unter Beweis stellen werde.
Die Bürgermeister-Pokal-Gewinner 2011 heißen Melissa Scholz (Jugend bis 14 Jahre) und Yvonne Lüs (Jugend ab 15 Jahre). Den Deutsche-Bank-Pokal überreichte deren Vertreter Philip Oldenburg an Mario Reich. Last but not least wurden die Sieger des Kombinationsschießen mit den unterschiedlichen Pokalen ausgezeichnet.
Dann war der Weg frei für Musik und Tanz mit DJAndy imFestzelt. Stimmungsliedern wie „Schatzi, schenk mit ein Foto“ und weiteren Gassenhauern lockten die feierhungrigen Schützen in ihren Trachten sofort auf die Tanzfläche, während das Gros der Ehrengäste alsbald verschwunden war. Summa summarum aber dürften die beiden ausrichtenden Vereine mit demAuftakt amFreitagabend durchaus zufrieden gewesen sein, wenngleich ein geramnelt volles Festzelt dann doch anders aussieht.