Feuerwehr hautnah erleben

Mit vereinten Kräften galt es die Dosen mit dem Wasserstrahl umzustoßen.

Seesener Jugendfeuerwehren probieren etwas Neues / Mitgliederwerbung einmal anders

Sieben Orte, zahlreiche Helfer, begeisterte Ferienkinder. Die Zutaten für diese Feuerwehrpremiere im Seesener Stadtgebiet hatte es wirklich in sich. Erstmals veranstalteten alle Jugendfeuerwehren zeitgleich einen Tag der offenen Tür. Das kam sehr gut an.
Wer Lust hatte, konnte sieben Feuerwehren in drei Stunden besuchen. Von 15 bis 18 Uhr hatten die Nachwuchsbrandschützer aus Seesen, Bornhausen, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg, Münchehof und Rhüden zum „Supertag der Jugendfeuerwehren” eingeladen. „Statt bei der Auftaktveranstaltung des Ferienpasses, wie die Jahre zuvor, dabei zu sein, wollten wir einen neuen Impuls setzen”, sagt Seesens Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Müller im Gespräch mit unserer Zeitung.
Er selbst schaute an diesem Tag bei allen Feuerwehren vorbei. Mit viel Liebe zum Detail hatten die Jugendfeuerwehren das Event vorbereitet. Unzählige Mitmachstationen ermöglichten den Besuchern die Feuerwehr einmal hautnah zu erleben. Während sich beispielsweise die Ildehäuser eine Rallye überlegten, luden die Kirchberger zur Fahrzeugschau und die Rhüdener zum Feuerwehrführerschein ein.
„Mit so viel Zuspruch haben wir gar nicht gerechnet”, sagt Rhüdens Ortsbrandmeister Timo Hurlemann im Gespräch. Zur Halbzeit besuchten bereits 30 Ferienkinder mit ihren Eltern das Feuerwehrgerätehaus. Rhüdener und Mechtshäuser kooperieren bei der Jugendfeuerwehr. Die Mechtshäuser brachten ihr Auto für die Technikschau mit. Viele Fragen mussten die Brandschützer an diesem Tag beantworten: Wozu ist das? Wo kommt denn das Wasser her? Wie viele Leute dürfen mitfahren? Begeisterung pur.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 17. Juli 2017.