Feuerwehrleute gehen bis an Leistungsgrenze

Flashover im Brandcontainer.

Intensiv-Ausbildung für Seesener Atemschutzgeräteträger im Brandsimulationscontainer

Am Wochenende fand auf dem Werkgelände der Seesener Firma Crown (ehemals Züchner) eine Intensiv-Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren statt. Unter der Federführung der Werkfeuerwehr Crown waren Brandschützer aus insgesamt 15 Feuerwehren an drei Tagen in einem Brandsimulationscontainer im Einsatz. Die Zweier-Trupps mussten dabei verschiedene Aufgaben bewältigen, dazu wurden bei Temperaturen bis zu 600 Grad die eingesetzten Teams bis zur Leistungsgrenze gefordert. Bis zu ein Kilogramm Körpergewicht verloren die Atemschutzgeräteträger innerhalb von etwa 15 Minuten Heißausbildung.
Ziel war es, die Atemschutzgeräteträger auf extreme Situationen vorzubereiten. Durch diese Heißausbildung wurde außerdem die Ausrüstung unter reellen Bedingungen auf ihre Funktion hin überprüft. Die Resonanz der Teams war durchgehend positiv. „Bei dieser dritten Heißausbildung seit 2008 wurde festgestellt, dass die Feuerwehren im Stadtgebiet einen hohen Ausbildungsstand nachweisen können“, sagte Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke erfreut. Eine gute Vorarbeit bescheinigte Warnecke der Werkfeuerwehr, die unter der organisatorischen Leitung von Christian Mohr, Torsten Warnecke und Dirk Eicke einen reibungslosen Ablauf gewährleistete. Auch die Seesener Feuerwehrleute im Gerätehändling und der Atemschutzüberwachung, insbesondere Gerätewart Helmut Weinhausen, der an drei Tagen 212 Flaschen füllte und die Unmengen an Atemschutzmasken reinigte, hätten eine hervorragend Arbeit geleistet und so zum guten Gelingen dieser Aktion beigetragen. „Nicht zu vergessen auch der DRK-Ortsverein Seesen und die Betriebssanitäter, die an allen Tagen vor Ort waren“, so Jürgen Warnecke abschließend. Alle Teilnehmer sprachen sich dafür aus, in 2014 eine weitere Heißausbildung durchzuführen.