„Finanzspritzen“ für die Jugendfeuerwehren

Die Repräsentanten der Kinder- beziehungsweise Jugendwehren aus der Stadt Seesen und der Gemeinde Gittelde nahmen die Volksbankschecks aus den Händen von Finanzminister Hartmut Möllring und den Volksbank-Vorständen Wolfgang Keunecke, Armin Gernhöfer und Dieter Brinkmann in Empfang.
 
Eine illustre Gästeschar gab sich zur Scheckübergabe ein Stelldichein.

Volksbank unterstützt Nachwuchs der aktiven „Blauröcke“ nochmals mit 12.000 Euro / Scheckübergabe

Die im Seesener Stadtgebiet und in Gittelde ansässigen Kinder- und Jugendfeuerwehren konnten jetzt eine großzügige Spende im Hause der Volksbank in Seesen in Empfang nehmen. Wolfgang Keunecke, Vorstand der Volksbank in Seesen, und seine Vorstandskollegen Dieter Brinkmann und Armin Gernhöfer, gaben ihrer Freude darüber Ausdruck, den Finanzminister des Landes Niedersachsen, Hartmut Möllring, zur Spendenübergabe begrüßen zu können. Es zeige seine Verbundenheit zur Region und zu den Feuerwehren, merkte Wolfgang Keunecke in seiner Begrüßung an.
Als weitere Gäste hieß Keunecke den stellvertretenden Landrat Horst Brennecke, den Bürgermeister der Stadt Seesen Erik Homann, den Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky und den Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke willkommen. Ebenfalls begrüßt wurden die Ortsbürgermeister der Stadtteile sowie zahlreiche Verantwortungsträger der Feuerwehren, Kinder- und Jugendfeuerwehren und vor allen Dingen eine Vielzahl von Kinder- und Jugendfeuerwehr-Mitgliedern sowie die Vertreter der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Bereits in den Jahren 2009 und 2010, erinnerte Keunecke, habe die Volksbank den Kinder- und Jugendfeuerwehren insgesamt 23.000 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens zur Verfügung gestellt. „In diesem Sinne und auch auf die Anregung von Innenminister Uwe Schünemann, der im vergangenen Jahr an der Veranstaltung teilnahm, haben wir uns entschlossen, nochmals alle 61 Kinder- und Jugendfeuerwehren aus unserem Geschäftsgebiet mit insgesamt 12.200 Euro zu fördern”, betonte Wolfgang Keunecke. Somit seien innerhalb von drei Jahren rund 35.000 Euro der Jugendorganisation der örtlichen Feuerwehren zur Verfügung gestellt worden. Getreu ihrem Motto „...mehr Werte für Menschen” verteile die Volksbank ihren Reinertrag jedes Jahr an Vereine, Schulen, Kindergärten und eben auch an die Feuerwehren. „Wir treten für die Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren ein, da die Feuerwehren viele ehrenamtliche Stunden im Laufe eines Jahres für das Allgemeinwohl leisten”, würdigte Keunecke die Arbeit der Feuerwehren. Viele Veranstaltungen seien ohne die Unterstützung und dem ehrenamtlichen Einsatz der örtlichen Feuerwehren nicht möglich, macht Keunecke deutlich und erinnerte an den Wassereinbruch im Keller der Volksbank vor zwei Jahren. Damals sei durch das Platzen einer Frischwasserleitung im Bürgersteig vor der Volksbank der gesamte Keller der Volksbank unter Wasser gesetzt worden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, noch in der Nacht, habe Schlimmeres verhindert werden können. – Keunecke: „Dafür können wir immer wieder nur Dankeschön sagen.“
Neben den 61 Kinder- und Jugendfeuerwehren, so Keunecke, habe die Volksbank noch weitere 81 Vereine, Institutionen und Gruppierungen mit Spenden bedacht. Dadurch hätten insgesamt 142 Projekte gefördert werden können. Da die Kommunen oft nicht mehr die finanzielle Unterstützung gewähren könnten, die sie jahrelang zur Verfügung gestellt hätten, sei es um so wichtiger, dass die Volksbank die regionalen Vereine, Schulen, Kindergärten und eben auch die Feuerwehren immer wieder finanziell bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstütze. Die ausgeschütteten Reinerträge von insgesamt 12.200 Euro sollen für die Anschaffung von Ausbildungsgegenständen wie Beamer und PC, Lehrmaterial, einheitliche Bekleidung, Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe, Mannschaftstransportwagen und vieles mehr eingesetzt werden. Wolfgang Keunecke sagte, er hoffe, dass sich möglichst viele Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr begeistern, damit die spätere Einsatzbereitschaft der Ortswehren gewährleistet sei. Denn: 95 Prozent der aktiven Mitglieder einer Ortsfeuerwehr würden aus den Reihen der Nachwuchsorganisationen hervorgehen. „Durch unsere Förderung werden auch die Jugendfeuerwehren erreicht, die nicht ständig im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen”, ist sich Keunecke sicher. In weiteren Veranstaltungen würden die Reinerträge an die jeweiligen regionalen Kinder- und Jugendfeuerwehren in den Geschäftsräumen der Volksbank in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem und Langelsheim übergeben werden. Aus der Kernstadt Seesen und den Stadtteilen Bornhausen, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg, Rhüden und Münchehof sowie aus der Gemeinde Gittelde könnten sich neun Jugendfeuerwehren über insgesamt 1.800 Euro freuen. In den vergangen drei Jahren hätten die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet von Seesen und Gittelde rund 5.000 Euro zur Durchführung verschiedener Maßnahmen erhalten. Keunecke wies darauf hin, dass es eine wichtige Säule im Geschäft der Volksbank sei, weiterhin als Förderer die verschiedensten Institutionen in der Region zu unterstützen: „So zeigen wir Kundennähe und unsere Verantwortung für die Region – eben mehr Werte für Menschen.“ Die Volksbank in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Langelsheim und Seesen habe in den vergangenen fünf Jahren rund 395.000 Euro für die Förderung verschiedener Institutionen zur Verfügung gestellt. Davon seien den Allgemeinbildenden Schulen und den Kinder – und Jugendfeuerwehren im gesamten Geschäftsgebiet mehr als 70.000 Euro übergeben worden. „Das verstehen wir unter Förderung der Heimatregion“, so Keunecke weiter. Der Volksbank-Vorstand ließ nicht unerwähnt, dass das Jahr 2012 ein ganz besonderes sei, da die Vereinten Nationen es zum „Jahr der Genossenschaften“ erhoben hätten. Damit trügen die UN der weltweiten Bedeutung der Genossenschaften Rechnung. Keunecke wies auch darauf hin, dass die Genossenschaftliche Finanzgruppe von der Rating­agentur Standard & Poor’s um eine Ratinggruppe, auf AA-, angehoben wurde. Damit erhalte die Genossenschaftliche Finanzgruppe die höchste Bonitätseinstufung unter den Banken Deutschlands, die nicht im Besitz des Staates seien.
In ihren Grußworten würdigten Hartmut Möllring und Seesens Bürgermeister Erik Homann das vielfältige Engagement der Volksbank in der Region. Vereine, Schulen und Feuerwehren würden davon nachhaltig profitieren.