„Flora und Fauna rund um den Wohlenstein“

Mit der „Flora und Fauna rund um den Wohlenstein“ beschäftigte sich jetzt der HZV Mechtshausen-Rhüden. (Foto: bo)
Rhüden (bo). Der Harzklub-Zweigverein Rhüden-Mechtshausen lud kürzlich zu einem Diavortrag „Flora und Fauna rund um den Wohlenstein“ in das Martin-Luther-Haus ein. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg. Zu seiner großen Freude konnte der Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins, Rolf Breyther, rund 80 Zuschauer begrüßen. Mit lang anhaltendem Beifall wurden die Referenten am Ende des Vortrags bedacht.
Mit herzlichen Worten wurden die Referenten Margrit und Gerhard Glatz aus Bilderlahe vorgestellt. Beide sind Jäger/Heger und Naturfotografen. Was Wunder, wenn aufgrund dieser Konstellation schöne und aufklärende Aufnahmen entstanden sind.
„Jeder Fernsehsender“, so erläuterte Breyther, „der etwas auf sich hält, veröffentlicht Tier- und Naturfilme in bestechender Qualität. Unterstützt werden die Aufnahmeteams durch ein unbeschränktes Budget, der allermodernsten Technik einschließlich Luftaufnahmen und ohne Zeitlimit. Da kann und sollte dieser Vortrag nicht mithalten.“
Margrit und Gerhard Glatz sind Amateure, die mit viel Zeitaufwand und teurer Technik sich aus Passion der Naturfotografie gewidmet haben. Nicht ohne Erfolg, denn viele Publikationen in diversen Jagdzeitungen und Naturparkkatalogen zeugen von der Qualität der Aufnahmen und den Erläuterungen in Textform.
In seinem akribisch vorbereiteten Vortrag begann G. Glatz mit Aufnahmen vom Wohlenstein und der Entstehungsgeschichte der Burganlage. Die Wohlenstein-Hütte wird heute vom Harzklub-Zweigverein Mechtshausen-Rhüden betrieben und unterhalten und ist für mehrere Vereine eine gute Möglichkeit, kulturelle Veranstaltungen abzuhalten.
Der Vortrag war in verschiedene Blöcke unterteilt und deckt das ganze Spektrum von Flora und Fauna des Heimatgebietes ab. Die Bilder waren in mühevoller Arbeit mit Texten unterlegt und wurden zusätzlich erläutert. Hervorzuheben sind aus den gelungenen Aufnahmen vielleicht die bildmäßig eingefangene Wildkatzenfamilie und ein durchziehender Wolf sowie Aufnahmen aus dem Sperrgebiet um das Kalkwerk Münchehof.
Zieht man in Betracht, dass die beiden Referenten erstmalig öffentlich hervorgetreten sind, ist der Erfolg um so höher zu bewerten. Der Vorsitzende bedankte sich mit herzlichen Worten für den Vortrag. Eine lebhafte Diskussion mit dem Referenten über Fachfragen fand noch im Anschluss statt. Ebenso wurden die aufgestellten Poster und NABU-Informationen studiert. Der Bildband von Margrit Glatz über Luchse und Raubvögel fand hierbei seine besondere Beachtung.
In seiner Schlussbetrachtung hob Rolf Breyther hervor, dass mit dem Vortrag manches dem Wanderer Verborgene ans Tageslicht gekommen ist, und viel Wissenswertes über die Natur erklärt wurde. Ebenso wurde darauf hingewiesen, welch ausgezeichneter Veranstaltungsraum für Vorträge dieser Art mit dem Martin-Luther-Haus zur Verfügung stand.