Franz zu Besuch im HöhlenErlebnisZentrum

Bundestagskandidat Olaf T. Franz (FDP) mit dem Kreistagsabgeordneten Manfred Keimburg, Osterode, vor dem HöhlenErlebnisZentrum. Foto: Kippenberg

„Politik muss die Wünsche der Bürger aufgreifen und umsetzen“

Wegen der aktuellen Situation hat Bundestagskandidat Olaf T. Franz (FDP) einen Besuch des HöhlenErlebnisZentrums Iberger Tropfsteinhöhle an der B 242 terminlich eingeschoben. Mit großem Interesse hat er die positive Entwicklung dieser kulturellen, geschichtsträchtigen und touristischen Einrichtung in den zurückliegenden Jahren beobachtet.

Wie bei der Einweihung in 2008 vom damaligen Osteroder Landrat Bernhard Reuter (SPD), heute Landrat in Göttingen, ist das HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle ein Leuchtturm im und für den Harz. Deshalb habe er kein Verständnis dafür, dass der neue Landkreis Göttingen künftig nicht mehr Träger dieser Einrichtung sein will. Mit jährlich 70.000 Besuchern ist diese Einrichtung ein Besuchermagnet für den gesamten Harz, so Olaf T. Franz. Und weiter: „Hier wird die weitere Zergliederung des Harzes deutlich. Diese Zergliederung wirkt sich nachteilig für den Harz aus.“
Angesichts der sehr unterschiedlichen Ergebnisse bei der Volksbefragung im Dezember 2012 in den einzelnen Gemeinden des Landkreises Osterode, regt er nun Volksabstimmungen in den einzelnen Orten des Landkreises Osterode an. In den Volksabstimmungen, die parallel zur Europawahl im Frühjahr 2014 erfolgen könnten, sollen die Bürger entscheiden ob ihre Gemeinde zum Großkreis Göttingen oder zu einem anderen Landkreis gehören soll. „Politik muss die Wünsche der Bürger aufgreifen und umsetzen“, mahnt Franz.