Freundeskreis Städtisches Museum verabschiedet Friedrich Orend

Museumsleiter Friedrich Orend und die 1. Vorsitzende des Freundeskreises Renata Jahns bei der Verabschiedung. (Foto: Scheerer)

Bilanz gezogen und das Programm für das laufende Jahr bekannt gegeben

Seit 1988 besteht der Verein Freundeskreis Städtisches Museum, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Arbeit des Städtischen Museums zu unterstützen, bei der Beschaffung von Exponaten ideell und finanziell behilflich zu sein, sowie jährliche Vorträge und Exkursionen zu allgemein interessierenden Themen zu veranstalten. Am vergangenen Donnerstag fanden sich die Mitglieder zu der Jahreshauptversammlung im Städtischen Museum ein.
Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Renata Jahns, erfolgte ein Rückblick auf die Aktivitäten des Jahres 2016. Die Veranstaltungsreihe begann im Januar mit einer Matinee, von Schülern des Jacobson-Gymnasiums gestaltet, die bei einem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet worden waren. Eine Lesung mit Wolfgang Kohrt: „Märchen für Erwachsene“ schloss sich im Februar an. Drei Veranstaltungen folgten im April. Zum einen hielt Dieter Neuse einen Vortrag über das Thema: „Die verschwundene Arbeit. Ein Rückblick auf alte Berufe“. Zum anderen wurde in einer Feierstunde eine neue Vitrine, die die Volksbank e.G. Seesen gesponsert hatte, an den Freundeskreis übergeben. Den Festvortrag hielt Karl T. Goldbach vom Spohr Museum Kassel. Als letztes gestalteten die Musikerinnen Claudia Schaare und Tatjana Tisenhausen (Klavier) und Elena Kondraschowa (Violine) eine Matinee im Museum. Im Mai hielt zuerst Professor Dr. Bernd Lehmann einen Vortrag über Diamanten und sprach über deren Entstehung, Lagerstätten und Gewinnung. Es schloss sich dann das traditionelle Museumsfest im und am Museum an, das von vielen Gästen besucht wurde. Vom Freundeskreis organisiert, gab es wieder für Kinder und Erwachsene ein vielfältiges Programm. Dr. Joachim Frassl berichtete im Juni über die Jacobson’sche Waisenanstalt und stellte zu diesem Thema sein neues Buch „Blumen auf dem Felde“ vor, das vom Freundeskreis herausgegeben wird. Eine Tagesfahrt führte die Teilnehmer im August nach Kassel ins neue Museum: „Grimm-Welt“. Eine Sonderveranstaltung im September galt zwei Gemälden, die die Eltern von Louis Spohr zeigen. Vom Freundeskreis erworben und mit Biedermeierrahmen versehen, wurden sie an diesem Abend der Öffentlichkeit vorgestellt und dem Museum und damit der Stadt Seesen übergeben. Dr. Joachim Frassl erläuterte und beschrieb die Bilder in einer Einführung. Ein literarisches Konzert mit Claudia Schaare und Andrea Freistein-Schade über das Thema: „Julianne Steinway“ folgte im Oktober. Den Abschluss des Veranstaltungsjahres bildete ein Vortrag von Dirk Stroschein. Unter dem Titel: „Denn gelöst sind die Bande der Welt“ berichtete er von Seesen im Fokus von Flucht und Vertreibung. Neben den zahlreichen Veranstaltungen war der Freundeskreis beim „Steinway in concert“ wieder für den Getränke-Service zuständig.


Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Print-Ausgabe vom 22. März 2017.